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Atmosphärisches Wochenbuch

Tochter Thatcher

Matthias Ohler am 09.04.2013

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Warum mag man Politikerinnen und Politiker eher leiden können, wenn sie nicht mehr entscheidungsbefugt sind? Weil sie dann eher Geschichten erzählen, die zu glauben man mehr geneigt ist. Und auch über sie wird anders erzählt. Helmut Schmidts "Ausser Dienst" ist ein beredtes Beispiel. Und viele Lebenserinnerungen, wie etwa die Winston Churchills. Wahrscheinlich gilt das nicht nur für Politiker, sondern für verschiedene Bereiche, in denne Menschen öffentlich wirksam sind.

Wir dürfen gespannt sein, wie die Nachrufe nach den Nachrufen für die gerade verstorbene Margaret Thatcher ausfallen werden. Barack Obama ging sogleich auf die Gender-Perspektive: "(...) she stands as an example to our daughters that there is no glass celling that can´t be shattered." Vielleicht spricht daraus die Einsicht, dass manche Wirkungen - und Nebenwirkungen - sogenannter einflussreicher Persönlichkeiten ganz woanders liegen als dort, wo an alten Ideen (Idealen?) über Wirkung orientierte Leute nach wie vor gern glauben wollen.

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