Atmosphärisches Wochenbuch
Victor Klein über Rosenmontagserfahrungen
Matthias Ohler, 20.02.2012
"Ob Rosenmontag nach dem vorherigen Rosensonntag mit der päpstlich geweihten Goldrose oder nach dem Montag der Raserei benannt ist, was kümmert es denjenigen, der damit so viel anfangen kann wie der ausgebuffteste Klassikfreak mit AC/DC.
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Raimund Schöll, 20.02.2012
Eine ganze Zeit lang schon beobachte ich das Schauspiel.
Bisherige Kommentare: 0Trendwende Betriebsklima
Raimund Schöll, 18.02.2012
In Deutschlands Unternehmenswelten deutet sich eine Trendwende an: Manager und Führungskräfte sollen zukünftig nicht nur für ihre operativen Erfolge ent- und belohnt werden, sondern auch für ihre klimatischen Fähigkeiten.
Bisherige Kommentare: 1Wertschätzung: Sache oder Person?
Matthias Ohler, 18.02.2012
Ich finde das Sender-Empfänger-Modell zum Verständnis von Kommunikation mindestens rudimentär
Bisherige Kommentare: 0Papoulias und griechische Gefühlslagen
Raimund Schöll, 17.02.2012
Wenn derzeit von Griechenland die Rede ist, scheint es vor allem um das zu gehen, was das Land alles bisher versaubeutelt hat oder derzeit gerade im Begriff ist zu versaubeuteln.
Bisherige Kommentare: 1Amazing Amazon
Matthias Ohler, 16.02.2012
eine wirklich interessante Erfahrung mit den Auswirkungen des versuchten Verzichts auf menschliche Kommunikation in geschäftlicher Kommunikation
Bisherige Kommentare: 0Victor Klein über Zoellick & Co.
Matthias Ohler, 15.02.2012
Die immer gleiche Beschwörung der weltwirtschaftlichen Gefahren
Bisherige Kommentare: 0Atmosphären-Mobbing
Matthias Ohler, 14.02.2012
Ich bekomme häufig Zustimmung zu der Beobachtung oder These
Bisherige Kommentare: 2Montagsgedenke
Raimund Schöll, 13.02.2012
Die Tage werden jetzt wieder länger, wachsen teils wie Pinocchionasen aus kürzer werdenden Nächten heraus.
Bisherige Kommentare: 0Kälte und Kälte
Raimund Schöll, 12.02.2012
Alles ist zugefroren derzeit. Auch der See, an dem ich wohne.
Bisherige Kommentare: 0Trommeln
Matthias Ohler, 09.02.2012
Der Mozartsaal im Mannheimer Rosengarten wurde gestern Abend akustisch aufgeladen
Bisherige Kommentare: 0Singen
Matthias Ohler, 07.02.2012
Am vergangenen Sonntag musste, durfte ich eine Trauerfeier gestalten
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 06.02.2012
Das Mädchen, die junge Frau, die von der ägyptischen Soldateska auf dem Tahir Platz geschlagen und getreten wurde und nun als die Frau mit dem blauen Büstenhalter via Facebook um die Welt gereicht wird,
Bisherige Kommentare: 0Börse und Gesicht
Matthias Ohler, 04.02.2012
Soll doch Facebook an die Börse gehen
Bisherige Kommentare: 0Gewissheit
Matthias Ohler, 02.02.2012
Wie nimmt man atmosphärische Unterschiede in Bezug zu Sicherheiten wahr?
Bisherige Kommentare: 1Brauchwässer
Raimund Schöll, 01.02.2012
Auf ebay soll es derzeit abgestandenes Planschwasser aus Tom Cruise’s Swimmingpool zu ersteigern geben, hab ich gehört.
Bisherige Kommentare: 0Madelaines Gondeln
Matthias Ohler, 31.01.2012
Schnee oder Film? An manchen Tagen muss man sich entscheiden
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 30.01.2012
Heute mal zur Abwechslung was Gelehrsames, eine Art Montags-Wochenbuch-Leser-Test. Welcher Zeittyp sind Sie? Oder besser - in welchem Zeit-State lesen Sie?
Bisherige Kommentare: 0Danke Marcel Reich-Ranicki!
Raimund Schöll, 28.01.2012
Atmosphärische Highlights sind im Bundestag ja eher selten zu besichtigen. Aber gestern fand eines statt.
Bisherige Kommentare: 0Thai Cooking
Raimund Schöll, 27.01.2012
Abends beim Thailänder, irgendwo in München Schwabing.
Bisherige Kommentare: 0Anne Will nach Gunther Schmidt
Matthias Ohler, 27.01.2012
Medien sind wie prall gefüllte Kühlschränke
Bisherige Kommentare: 1Ethikdialoge - ein Erfahrungsbericht
Raimund Schöll, 25.01.2012
Vor kurzem bekam ich in meinem Büro Besuch von einer Kollegin, die im Rahmen ihrer Supervisionsausbildung das Thema „Ethik in Coaching und Supervision“ näher untersucht.
Bisherige Kommentare: 0Menominee
Matthias Ohler, 24.01.2012
Prüfe, ob du deine Kritiker respektierst.
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 23.01.2012
Montage sind anders als Sonntage, Samstage und andere Tage. Finde ich beizeiten, wenn Montag ist.
Bisherige Kommentare: 1Luft und Film
Matthias Ohler, 23.01.2012
"Unter schwierigen Umständen, die ihm fast keine Chance lassen
Bisherige Kommentare: 0Habitación Rheinfelden
Matthias Ohler, 20.01.2012
Vergangene Nacht wohnte ich in einem Hotel im schweizerischen Rheinfelden
Bisherige Kommentare: 0Meinungsbildung
Raimund Schöll, 19.01.2012
Zwischen Idealismus und Realismus, zwischen Entdecktem und Entdecker, gibt es einen Zusammenhang.
Bisherige Kommentare: 0Gratulation, Martin Schulz!
Raimund Schöll, 18.01.2012
Martin Schulz, SPD-Europaabgeordneter, gelernter Buchhändler und früherer Fußballer von Rhenania Würselen, ist gestern mit deutlicher Mehrheit für die kommenden 2,5 Jahre zum Präsident des europäischen Parlaments gewählt worden.
Bisherige Kommentare: 0Untergeher
Matthias Ohler, 18.01.2012
"Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte."
Bisherige Kommentare: 0Glückwunsch, Ali!
Matthias Ohler, 17.01.2012
"Es ist schwierig, bescheiden zu sein, wenn man so großartig ist wie ich."
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 16.01.2012
Der Winter wintert, - kann, will sich nicht entscheiden: kalt oder warm? Schnee oder Regen? Sonne oder Himmel grau?
Bisherige Kommentare: 0Nordkorea, Gefühlsarbeit und glücklicher Kapitalismus
Raimund Schöll, 14.01.2012
In Nordkorea wurden mehrere Menschen zu einem halben Jahr Zwangslager verurteilt, weil sie
Bisherige Kommentare: 1Zölibat
Matthias Ohler, 10.01.2012
Der Rücktritt Philipp Hildebrands als Schweizer Nationalbankchef könnte dazu veranlassen, mal wieder darüber nachzudenken, welche Ideen von Wissen wir eigentlich haben
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 09.01.2012
Wulff klebt am Amt. Oder klebt das Amt an ihm? Wer weiß?
Bisherige Kommentare: 1Salzburg bei Schnürlregen und mit Thomas Bernhard
Raimund Schöll, 06.01.2012
Salzburg bei Schnürlregen. Der sei typisch für diese nordalpine Stadt an der Salzach, heißt es.
Bisherige Kommentare: 0Seeabenteuer zu Hause
Matthias Ohler, 02.01.2012
Sie zauberten eine schöne Atmosphäre, wie nur sie es können
Bisherige Kommentare: 0Möglichkeiten
Matthias Ohler, 01.01.2012
Der Küchenchef des Restaurants, das ich einst leitete, war Franzose
Bisherige Kommentare: 0Reifenwechsel
Matthias Ohler, 31.12.2011
Es war ein brodelndes Jahr, scheint mir. Und vieles ist nicht zu Ende gekocht.
Bisherige Kommentare: 0Ausklang 2011
Raimund Schöll, 30.12.2011
Ein ausklingender Satz zu 2011......2011.....2011.....2011.....2011.....2011.....2011....
Bisherige Kommentare: 0Brot & Böller
Matthias Ohler, 30.12.2011
"Brot statt Böller." Ein oft gehörtes Motto der Gegner einiger Silvestertraditionen
Bisherige Kommentare: 0Mittwoch
Matthias Ohler, 28.12.2011
Mittwoch. Mitte der Woche. Das Wochengefühl will sich mir aber nicht wirklich einstellen
Bisherige Kommentare: 0Weihnachstmontagsgedenke
Raimund Schöll, 26.12.2011
Heiliger Abend - vorbei. Alle anderen Abende werden jetzt voraussichtlich wieder unheiliger, ahnt man.
Bisherige Kommentare: 0In Weimar gewesen – plötzlich laufen Wörter an dir vorbei
Raimund Schöll, 25.12.2011
An einem trüben Dezembertag, spätnachmittags in Weimar neulich.
Bisherige Kommentare: 0Eisenbahn-Anlage
Matthias Ohler, 23.12.2011
Afghanistan hat seine erste Bahnstrecke
Bisherige Kommentare: 0Vorweihnachts-Wulffologie
Raimund Schöll, 22.12.2011
Bundespräsident Wulff hat sich heute Nachmittag geäußert - zu seinen Fehltritten, reuig und vielleicht auch „endlich“.
Bisherige Kommentare: 0Weihnachts-Gesellschaft
Matthias Ohler, 22.12.2011
Ein atmosphärisch interessanter Event ist die zu erwartende Weihnachtsansprache
Bisherige Kommentare: 0Unsere deutschen Hilfs-Verben - Tipp für Präsidenten
Matthias Ohler, 21.12.2011
Es sind die Nuancen im deutschen Verben-Dschungel, bei denen wir Hilfe suchen
Bisherige Kommentare: 1Amtliche Schäden
Matthias Ohler, 19.12.2011
"Hätt ich doch auch gemacht" gilt hier nicht.
Bisherige Kommentare: 0Wulff und die Sehnsucht nach dem Übermenschen
Raimund Schöll, 18.12.2011
Bundespräsident Wulff zog einst aus, um der zu werden, der er nun ist. Doch schon nagen sie an ihm, singen auf seinen Rücktritt zu: „Macht ihn wieder zum Hänschen klein“.
Bisherige Kommentare: 1War was?
Matthias Ohler, 17.12.2011
Die indische Schriftstellerin und politisch Aktive Arundhati Roy
Bisherige Kommentare: 0Chandos auf den Weihnachtsmärkten
Matthias Ohler, 15.12.2011
Es ist eine Zeit, atmosphärisch so übersoffen, daß man das Wort Atmosphäre gar nicht in den Mund nehmen mag
Bisherige Kommentare: 0Weihnachtsgedanken
Raimund Schöll, 13.12.2011
An Weihnachten sollst du inne zu halten, sagt man, sollst dich besinnen, freundlich zu deinen Lieben und Bekannten sein, sagt man, und dich einfach innig freuen. Stille Nacht, heilige Nacht.
Bisherige Kommentare: 1Simulation - zum Dritten
Matthias Ohler, 12.12.2011
Die Welt der Märklin-Eisenbahn war (und ist) die weihnachtliche Komplexitätsreduktion
Bisherige Kommentare: 1Montagsgedenke
Raimund Schöll, 12.12.2011
Ich habe vieles in diesen Tagen über mich nicht aufgeschrieben, teils aus Faulheit
(O.G)
Bisherige Kommentare: 0Simulation - eine Anfügung
Raimund Schöll, 11.12.2011
Berufssimulatoren als Erholungsreise in die Kybernetik 1. Ordnung?! Klasse Idee. (nach Facebook: gefällt mir!). Man könnte vielleicht auch sagen - der Simulator als Fahrstuhl in eine Welt, in der noch alles seine Ordnung hat.
Bisherige Kommentare: 0Simulation
Matthias Ohler, 11.12.2011
Die SZ berichtet in ihrer Wochenendausgabe von Berufe-Simulatoren
Bisherige Kommentare: 0Nichts
Matthias Ohler, 08.12.2011
Schnee
Matthias Ohler, 05.12.2011
Dieser Augenblick des Erwachens unterm frischen Schnee, der dann doch noch kam, wie immer.
Bisherige Kommentare: 0Sprechen überbrückt
Raimund Schöll, 03.12.2011
Samstag Mittag im Getränkeladen. Plötzlich jaulendes Sirenengeheul, und von überall her Martinshörner.
Bisherige Kommentare: 0Bombengeschäft
Matthias Ohler, 02.12.2011
Am Sonntag möchte ich mit dem Zug von Heidelberg nach Köln fahren.
Bisherige Kommentare: 0Meta-Ebene
Matthias Ohler, 01.12.2011
Norbert Bolz war der einzige im Nachhinein vernünftige Grund, gestern bei Anne Will vorbeizuschauen
Bisherige Kommentare: 1Glas
Matthias Ohler, 29.11.2011
Dann blieb ich vor einem der Fenster im Treppenhaus stehen.
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 28.11.2011
Der südkoreanische Philosoph Byung-Chul Han postuliert in seinem lesenswerten Essay die Müdigkeitsgesellschaft.
Bisherige Kommentare: 0Esposito ins Kanzleramt?
Matthias Ohler, 27.11.2011
Postuliert, wer einen Unterschied zwischen Real- und Finanzwirtschaft postuliert
Bisherige Kommentare: 0Gutti`s back
Raimund Schöll, 24.11.2011
Gutti `s back. Aber was vor noch nicht allzu langer Zeit ehrfürchtigen Beifall erntete, als mutiges Dagegenhalten gegen das langweilige Polit-Establishment (man erinnere sich an das erste New York Bild am Time Square)
Bisherige Kommentare: 1Losmachen
Matthias Ohler, 24.11.2011
Ego-State-Therapy-Weltkongress in Heidelbergs einzigartiger Stadthalle
Bisherige Kommentare: 0Äußerlichkeiten
Matthias Ohler, 22.11.2011
Zwei Figuren: Systemikerin und Atmosphärikerin.
Bisherige Kommentare: 1Montagsgedenke
Raimund Schöll, 21.11.2011
Was wäre Vergeblichkeit? Du entdeckst ein undefinierbares Teilchen im gerade aufgesetzten Nudelwasser, versuchst das Teilchen mit deiner Hand heraus zu fischen.
Bisherige Kommentare: 0Zauber
Raimund Schöll, 20.11.2011
Da war diese große Pappel. Frei und stolz stand sie an der Biegung eines versiegenden Baches. Wir nahmen unter ihr Platz und sahen den Schwalben zu.
Bisherige Kommentare: 1Schein
Matthias Ohler, 19.11.2011
Ab einem gewissen, sicher sehr hohen Grad von Komplexität
Bisherige Kommentare: 0Wolf Biermann's legendäres Konzert
Raimund Schöll, 17.11.2011
Vorgestern habe ich zufällig in Wolf Biermann’s berühmtes und inzwischen legendäres Kölner Konzert von 1976 rein gezappt, welches der SED-Nomenklatura einst als Vorwand gedient hatte, ihn aus der ehemaligen DDR auszubürgern.
Bisherige Kommentare: 0Aktanten-Vorbereitung
Matthias Ohler, 17.11.2011
Vor der Fahrt zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hypnose
Bisherige Kommentare: 0Atmosphärische Übertragung
Matthias Ohler, 15.11.2011
Freitag und Samstag durfte ich Humberto Maturana erleben
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 14.11.2011
Ein Buch lesen bedeutet, sich eine Welt aneignen. Wer ein Buch in den Händen hält und liest, ist im Besitz der Welt des Buches.
Bisherige Kommentare: 0kongresstourette
Raimund Schöll, 11.11.2011
kongress in a-Stadt – die moderne heldenbühne. alte fachhaudegen strecken jungen zöglingen die fleckigen hände entgegen. jahrmarkt der eitel- und dreideutigkeiten.
Bisherige Kommentare: 0Geld
Matthias Ohler, 09.11.2011
Von sozialer Steuerung durch Geld oder vermittels des Geldes zu reden
Bisherige Kommentare: 0Krügers Feierabend(ab)dichtung
Raimund Schöll, 08.11.2011
Feierabend. Krügers Innenwildnis schlägt sich Bahn, weiß nicht, worauf sie hinaus will, ist einfach da, breitet sich stoßweise aus bis in die Fingerkuppen.
Bisherige Kommentare: 0Mischa Maisky
Matthias Ohler, 08.11.2011
Ein tief hineinreichendes Bad im 19. Jahrhundert
Bisherige Kommentare: 1Montagsgedenke
Raimund Schöll, 07.11.2011
Lese gerade in Fritz J. Raddatz' Tagebuchaufeichnungen 1982-2001. Eine mir eher fremde Welt (Sphäre), die er da beschreibt. Von A Améry bis Z Zuckmayer.
Bisherige Kommentare: 0Naturhorn
Matthias Ohler, 06.11.2011
Gestern besuchte ich ein Hubertus-Konzert von professionellen Naturhorn-Bläsern
Bisherige Kommentare: 0Neulich in der S-Bahn
Raimund Schöll, 06.11.2011
Flughafen S-Bahn nach HH Hbf. Mir schräg gegenüber Mann mit Brille, fettig schwarz lichtes Haar, nach vorne gekämmt, wirkt ein wenig unspeislich.
Bisherige Kommentare: 0Hard Apples
Matthias Ohler, 04.11.2011
UPS will mir ein Paket zusenden - Fotobücher von Apple.
Bisherige Kommentare: 0Brief und Börse
Matthias Ohler, 04.11.2011
Jetzt haben sie ihn ja klein gekriegt. Und die Börsen schlagen aus. Das ist normal.
Bisherige Kommentare: 0"Demokratische Mütter" - ein kurzer Antwortbrief
Raimund Schöll, 02.11.2011
Papandreou soll heute angesichts seines geplanten Referendums gesagt haben, die für nächste Woche vorgesehene Ausschüttung der 8 Milliarden brauche man nun doch noch nicht ganz so dringend.
Bisherige Kommentare: 0Demokratische Mütter
Matthias Ohler, 02.11.2011
Warum sollte die Mutter der Demokratie nicht machen, was sie schon vor zweieinhalbtausend Jahren vorführte,
Bisherige Kommentare: 0Weltspartag - könnte ein Schwein Griechenland retten?
Raimund Schöll, 28.10.2011
Heute ist Weltspartag. Die Tradition besteht seit dem 31.10.1925 und wurde ein Jahr zuvor auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand, Italien, beschlossen.
Bisherige Kommentare: 0Bare Münze
Matthias Ohler, 27.10.2011
eine handtellergroße Münze (!) mit einem Pferd darauf; aufgeprägte Wertangabe: 1 Billion Mark
Bisherige Kommentare: 0Theorieschnipsel: Membran
Matthias Ohler, 25.10.2011
Ein wesentliches theoretisches Interesse der Theorie lebender Systeme
Bisherige Kommentare: 0Einige Gedanken zu Libyen nach Gaddafi
Raimund Schöll, 25.10.2011
Dass Gaddafi nicht mehr lebt, hat sich herum gesprochen.
Bisherige Kommentare: 0Liebe und Systeme
Matthias Ohler, 24.10.2011
Zuweilen wird der Systemtheorie ja vorgehalten, sie sei etwas unterkühlt
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 23.10.2011
Sanftes Zugschaukeln auf Reisen - die geheime Wiege des Erwachsenen.
Bisherige Kommentare: 0Betriebsklima - Ein Plädoyer für Atmosphärologie in Organisationen
Raimund Schöll, 19.10.2011
Viele kennen das. Man kommt eines Morgens in den Betrieb und irgendwie ist die Atmosphäre anders als am Vortag.
Bisherige Kommentare: 0Rösner's Abendgang
Raimund Schöll, 18.10.2011
Geruch von verbranntem Ofenholz durchzieht die Kleinstadtluft. Auf dem Nachhauseweg bei Nebelniesel geht Rösner wie immer die schwach beleuchtete Straße entlang.
Bisherige Kommentare: 0Coaching oder nicht?
Matthias Ohler, 19.10.2011
Brauch ich nun eine(n) Coach oder nicht?
Bisherige Kommentare: 0Euro-Jazz und Fiskalunion
Matthias Ohler, 18.10.2011
Ein Wort als atmosphärischer Aktant, oder besser: als Test für atmosphärische Möglichkeiten
Bisherige Kommentare: 0Was man so sagt, montags und an anderen Tagen
Raimund Schöll, 16.10.2011
Beim Warten auf die S-Bahn. Das kann ich nicht verstehen, sagt der kleine Junge kopfschüttelnd und wild gestikulierend zu einer neben ihm stehenden älteren Dame. Wie kann Gott die Welt erschaffen haben?
Bisherige Kommentare: 0Geld oder Sex
Matthias Ohler, 17.10.2011
Für Betriebsräte gilt das Ehrenamtsprinzip.
Bisherige Kommentare: 0Community for Content
Matthias Ohler, 16.10.2011
Der Buchhändler soll Kompetenz-, Beratungszentrum für literarische, wissenschaftliche Inhalte
Bisherige Kommentare: 0Hinterseer hin oder her
Raimund Schöll, 13.10.2011
Warum wandern Leute freiwillig durch Alpenlandschaften? Und seit wann? Mit Stöcken und Wanderschuhen, kehren ein in Buschenschänken, trinken und essen und gehen dann weiter.
Bisherige Kommentare: 0Morgengebäck
Matthias Ohler, 13.10.2011
Jetzt, wo es so spät erst hell wird, wirken die Menschen
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 09.10.2011
Nun hat wieder der Herbst zugegriffen. Auf Bäume, Wiesen, Dörfer, Städte und auf mich.
Bisherige Kommentare: 0Ochsenaufbruch - Bayerninternas für die, die's interessiert
Raimund Schöll, 08.10.2011
Der wankelnde Horst hätte heute auf dem Parteitag der CSU beinahe den schwarzen Peter an die Seite gestellt bekommen, der in Stil und Rhetorik Franz Josef gerade wieder aufleben ließ...
Bisherige Kommentare: 0Dünnbier's Geräusche
Raimund Schöll, 07.10.2011
Ein Geräusch bemüht sich gerade, mir ins Ohr zu fallen. Dieses lästige Heizungsflüstern, welches heiser hier in den Raum hineinwirkt.
Bisherige Kommentare: 0Die Piraten - lassen sich beim Denken beobachten?
Raimund Schöll, 05.10.2011
Die Piratenpartei hielt heute in Berlin ihre erste Bundespressekonferenz nach der erfolgreichen Berlinwahl ab.
Bisherige Kommentare: 0Dunkle Seiten
Matthias Ohler, 04.10.2011
So wie es die dunkle Seite des Mondes eigentlich nicht gibt
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 02.10.2011
Roberto Benigni: Das Leben ist schön. Man will es glauben.
Bisherige Kommentare: 0Sommer im Herbst im Oktober
Raimund Schöll, 02.10.2011
Morgens.
Nebel taucht alles in Schlieren.
Bisherige Kommentare: 0Rechnen im Casino
Matthias Ohler, 01.10.2011
Vielleicht ist der Irrtum nicht der, man habe aus Börsen Casinos gemacht
Bisherige Kommentare: 0Masse und Macht - AI in Polizeiaktion
Raimund Schöll, 01.10.2011
Auf dem Rückweg vom Oktoberfest. Altweibersommer, ausgelassene Stimmung, großes Menschengedränge - überall auf den Zugangsstraßen.
Bisherige Kommentare: 1Abweichler
Matthias Ohler, 30.09.2011
Dass Norbert Lammert den sogennanten Abweichlern im Deutschen Bundestag gestern Rederecht einräumte
Bisherige Kommentare: 1Europas Bläschen und nochmal Facebook
Matthias Ohler, 29.09.2011
Anne Wills Gesprächsrunde gestern Abend ließ interessante Beobachtungen zur Entwickung von "heißen", emotionierten Begriffen zu,
Bisherige Kommentare: 1Aktanten-Vergessenheit
Matthias Ohler, 28.09.2011
Gestern besuchte ich gemeinsam mit Kolleginnen wieder eins der Restaurants, die ein bißchen auf sich halten.
Bisherige Kommentare: 0Bücheraromen
Raimund Schöll, 27.09.2011
Manchmal, wenn er die Bücher seiner kleinen Bibliothek ansieht, denkt er: Mein Gott, was schon alles gedacht worden ist und wahrscheinlich noch gedacht werden wird!
Bisherige Kommentare: 0Maturana und Die Ewige Verdammnis
Matthias Ohler, 27.09.2011
Auch wenn mir die Angstbesetzer-Worte des Mittelalters, wie ´Fegefeuer´ und ´Ewige Verdammnis´, nicht wirklich attraktiv erscheinen
Bisherige Kommentare: 0Her-bs-t
Matthias Ohler, 26.09.2011
"Onkel Tiis, hör mal, wie genau die Sprache is:
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 26.09.2011
Herbst
einst ausgewandert du und nun wieder zurück.
Bisherige Kommentare: 0
Facebook Total
Raimund Schöll, 24.09.2011
Facebook-Gründer Marc Zuckerberg präsentierte gestern auf der Entwicklerkonferenz F8 die geplanten Änderungen für seinen Datenkonzern.
Bisherige Kommentare: 2Kontingenz
Matthias Ohler, 24.09.2011
Der konsequenteste mir bekannte Kontingenzler war der amerikanische Kulturwissenschaftler Richard Rorty
Bisherige Kommentare: 0Päpste überall - an offenen Fenstern?
Matthias Ohler, 23.09.2011
Daß ausgerechnet ein Papst in einem Parlament zu einer offenen Diskussion einlädt
Bisherige Kommentare: 1L'Angst und der Papstbesuch
Raimund Schöll, 21.09.2011
Der Papst kommt nach Deutschland und einige scheinen sich so vor ihm zu fürchten, dass sie ihm sogar während seiner Rede im Bundestag fern bleiben wollen.
Bisherige Kommentare: 1Tunnel
Matthias Ohler, 20.09.2011
Ein Kollege hatte unlängst einen Auftrag in der Schweiz mit allen Zollformalitäten zu erledigen.
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 19.09.2011
Um zu verstehen, musst du in die Dinge eindringen, dich in ihnen drehen und wälzen.
Bisherige Kommentare: 0O'zapft
Raimund Schöll, 17.09.2011
Der Münchner Oberbürgermeister Ude hat heute - diesmal mit zwei Schlägen nur - die Wies'n o'zapft. Nicht schlecht, aber er ist ja - seit 18 Jahren - schon in Übung.
Bisherige Kommentare: 1Hustenkonzert
Matthias Ohler, 13.09.2011
Unruhe an den Finanzmärkten können wir nicht brauchen
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 11.09.2011
Was ist Denken? Dieses Tun, das einen vorantreibt, unter Druck setzt, glücklich machen kann und hoffen lässt.
Bisherige Kommentare: 1Erlöseraktanten
Matthias Ohler, 11.09.2011
Helmut Schmidt macht das Rennen: Vielen Deutschen gilt er als derjenige, der besonders mit den Kohle-Krisen am besten fertig würde.
Bisherige Kommentare: 0Selbstorganisation und Urteil
Matthias Ohler, 10.09.2011
Wie sich die Bilder schon wieder gleichen - und die Kommentare unterscheiden.
Bisherige Kommentare: 0Kailash Baku Berlin
Matthias Ohler, 09.09.2011
Beim Hypnose-Kongress in Berlin treffe ich Eberhard Brunier
Bisherige Kommentare: 0Schau mal
Raimund Schöll, 08.09.2011
Schau mal da schläft ein Beeeeeby, schau mal und da ist ein Meeeeeedchen und ein Junge und das, das ist ein Riiiiiiiiieeeeeeese.
Bisherige Kommentare: 0Wittgenstein im Odenwald
Matthias Ohler, 06.09.2011
Die neuen Gebäude der systelios-Klinik in Siedelsbrunn
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 04.09.2011
Schöne Tage - geben oft Anlass, sich auch an all die vergangenen schönen Tage zu erinnern
Bisherige Kommentare: 0Wie verändert Verreisen, atmosphärologisch gesehen? Ein Interview
Raimund Schöll, 31.08.2011
Warum fahren wir in den Urlaub oder warum verreisen wir? Eine von vielen Antworten könnte lauten: wir tun dies, um neue Atmosphären zu erleben und vielleicht auch, weil wir hoffen, uns neu zu entdecken. Reisen verändert, heißt es ja auch so schön.
Bisherige Kommentare: 0Gold - aussen und innen
Matthias Ohler, 31.08.2011
Aufmerksamkeitsfokussierung entscheidet über atmosphärische Aktanten und deren Beitragswirksamkeit
Bisherige Kommentare: 0Siege nach Regeln
Matthias Ohler, 30.08.2011
Wozu also die ganze Aufregung? Die Spielregeln werden von allen eingehalten.
Bisherige Kommentare: 0Alle brauen mit
Matthias Ohler, 29.08.2011
Weiter geht´s im bunten Kesseltreiben der Meinungsmaschine
Bisherige Kommentare: 0Luftgitarre und Luftschloss
Matthias Ohler, 28.08.2011
Die "Nichte des Teufels" - wie sie sich selbst nennt - Aline Westphal ist Luftgitarren-Weltmeisterin 2011.
Bisherige Kommentare: 0Gold und andere Meinungsanleihen
Matthias Ohler, 27.08.2011
Die Meinungskoalitionen wechseln ja derzeit schneller als es Regierungskoalitionen könnten.
Bisherige Kommentare: 0Meditation
Matthias Ohler, 26.08.2011
Heizungs- und andere Versorgungsrohre, Packtische, Neonröhren, Regale,
Bisherige Kommentare: 1Scheußlich schmerzhafte Gewissheit
Matthias Ohler, 24.08.2011
Das eine oder andere wird nun - zumindest auf gewisse Weise - unkapiert bleiben.
Bisherige Kommentare: 0Victor übers Wetter
Matthias Ohler, 23.08.2011
Immer noch eine unserer vorherrschenden Logiken scheint zu sein: alles hat eine Ursache.
Bisherige Kommentare: 0Habitus und Hoffnung
Matthias Ohler, 22.08.2011
Was ist Hoffnung? Bessere Frage: Wann entsteht sie? Beim Lesen von Interviews, zum Beispiel.
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 22.08.2011
Manchmal, wenn ich einen Menschen noch nicht allzu gut kenne, ordnet sich dieser in meinem Kopf einer Stelle in München zu.
Bisherige Kommentare: 0Win-win oder was? - Ein Interview mit Aldo Haesler über Geld und seine atmosphärischen Wirkungen
Raimund Schöll, 21.08.2011
Wir führen ihn gern begeistert im Munde, den politisch korrekten Satz - Jeder gewinnt! -, das Ganze gern auch Win-win Situation genannt.
Bisherige Kommentare: 0Welt-Fussball
Matthias Ohler, 20.08.2011
Spaniens Erste Liga streikt - im Männerfussball.
Bisherige Kommentare: 0Viel Spaß damit! - Dienstleistungsgesellschaft 2030
Raimund Schöll, 18.08.2011
Neulich hatte ich einen Traum. Der ging ungefähr so: Ich gehe zum Bäcker in der Innenstadt. Als ich gerade bezahlen will, murmle ich aus einer unwillkürlichen Laune heraus, dass doch nichts über eine gute Breze gehe.
Bisherige Kommentare: 1Altgenossen und Alt-SSer - Statt eines Kommentars
Matthias Ohler, 16.08.2011
Ich habe eine interessante Erfahrung gemacht, als ich in meinem Hotel ein Altherrentreffen mit Übernachtung angenommen hatte
Bisherige Kommentare: 0Treffen sich zwei Altgenossen zum Mauerbau
Raimund Schöll, 17.08.2011
Im Spiegel der neuesten Ausgabe (Nr. 33) steht zu lesen, wie sich neulich zwei ältere Herren aus SED Altkaderkreisen...
Bisherige Kommentare: 0Schieflagen graderücken
Matthias Ohler, 16.08.2011
Ein Klassiker, vielleicht sogar ein alter Hut - aber unter atmosphärischer Perspektive ein Lehrstück, wie es besser nicht geht: Loriots "Das Bild hängt schief".
Bisherige Kommentare: 0Cocker, Lil B, und "Gehör"
Matthias Ohler, 15.08.2011
Die Uhr tickt für die Musikindustrie.
Bisherige Kommentare: 0Dünnbiers Rumpfologie des Mannes
Raimund Schöll, 15.08.2011
Die Beobachtung von Männerrümpfen, vorzugsweise am Strand, ist noch eine relativ junge Forschungsperspektive.
Bisherige Kommentare: 0Ein Freizeichen, kein Aktenzeichen
Raimund Schöll, 14.08.2011
Ich geb’s ja zu. Mir ist mein Leben oft ein Rätsel, ein „Aktenzeichen XY ungelöst“. Nur im Gegensatz zum Fernsehaktenzeichen - auch bei wiederholter Vorführung kommt kein Heureka.
Bisherige Kommentare: 0"CHINA AUCH BEI MAUERN WEITER ALS DER REST DER WELT"
Matthias Ohler, 13.08.2011
Die Berliner Mauer schützte wen?
Bisherige Kommentare: 1Von wegen Naturgesetze
Raimund Schöll, 11.08.2011
Windstille in dieser Inselnacht. Die Grillen konzerten im Stereosound von links nach rechts und von rechts nach links, begleitet vom Kläffen eines Hundes, der sich irgendwo in der Nähe herum treibt.
Bisherige Kommentare: 0Wirtschaft gehört ins Feuilleton.
Matthias Ohler, 12.08.2011
Wirtschaft gehört ins Feuilleton.
Bisherige Kommentare: 0Ruhe bitte!
Matthias Ohler, 11.08.2011
Die Kommentare der Presse sind eine atmosphärische (ziemlich geladene) Reaktion auf eine atmosphärische Intervention oder Verstörung (auch ziemlich geladen).
Bisherige Kommentare: 2"Dichte" Beschreibung, Mißbrauch und die Odenwaldschule
Raimund Schöll, 10.08.2011
Um Atmosphären konzeptionell zu fassen zu kriegen, eignet sich meines Erachtens besonders gut der Terminus technicus von Clifford Geertz - „dichte Beschreibung".
Bisherige Kommentare: 2Rosina und Maurice
Matthias Ohler, 10.08.2011
In einer Küche nebeneinander an der Wand neben dem Küchenfenster: Apfel-Stilleben von Rosina Wachtmeister und Stilleben im Café von Maurice de Vlaminck.
Bisherige Kommentare: 1Randale, Demo, oder was?
Matthias Ohler, 09.08.2011
Wie die Zeiten sich doch wiederholen:
Bisherige Kommentare: 0Wie früher
Raimund Schöll, 09.08.2011
Aus Nostalgie besuche ich einen kleinen Buchladen in meiner Heimatstadt München. Das letzte Mal muss ich vor ungefähr vor 15 Jahren dort gewesen sein, erinnere ich mich.
Bisherige Kommentare: 0London kindisch
Matthias Ohler, 09.08.2011
An der Londoner Börse von Panik zu sprechen, auf den Straßen Tottenhams von Randale und zügellosen Raubzügen
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 08.08.2011
Das absichtslose Schreiben, das Schreiben aus dem Körper heraus ist das beste Schreiben.
Bisherige Kommentare: 0Kafkaeskes aus Prag
Raimund Schöll, 07.08.2011
Prag, eine jungfräuliche Begegnung für mich. Gleich nach der Ankunft treten wir an, zum ersten touristischen Kamelgang.
Bisherige Kommentare: 0November im August
Matthias Ohler, 07.08.2011
Du stehst am frühen Morgen auf, um Feuer zu machen für zwei am gestrigen Tage eigenhändig eingewürzte Wildschweine,
Bisherige Kommentare: 0Mubarak und die Gnade der Debilität
Raimund Schöll, 04.08.2011
Mubarak im rollenden Krankenbett vor Gericht, hinter Käfiggittern. Kraftlos hebt er die Hand wie zum Schwur, um die eigene Unschuld am Tod von über 800 Menschen im Januar an Kairos Tahir Platz zu bekunden.
Bisherige Kommentare: 1Caillebotte über den Dächern von Köln
Matthias Ohler, 04.08.2011
Vor kurzem noch in Montpellier, jetzt in Köln
Bisherige Kommentare: 0Geist or Ghost
Matthias Ohler, 01.08.2011
Komparativ und Superlativ sind machtvolle grammatische Werkzeuge und dementsprechend atmosphärisch durchaus vorsichtig zu benutzen. Dennoch: Carl Auer - Geist or Ghost gehört für mich zu den besten Büchern
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 01.08.2011
Die Zeit momentan ist eine Durchgangszeit. Das ist jedes Jahr so. August ist der Durchgangsmonat, eine Passage.
Bisherige Kommentare: 0Rituale und Sprechakte
Matthias Ohler, 28.07.2011
Es dürfte sich lohnen, Rituale unter dem Gesichtspunkt ihrer atmosphärischen Bedeutung zu betrachten.
Bisherige Kommentare: 0Atmosphärische Intelligenz eines Reporters
Raimund Schöll, 27.07.2011
Gestern auf der Autobahn, Radio hörend. Auf beinahe allen Infokanälen wird über Norwegen gesendet. "Norwegen nach dem Attentat...."
Bisherige Kommentare: 0Atmosphärische Intervention
Matthias Ohler, 27.07.2011
Am Scheitelpunkt, wo gesellschaftliche Atmosphären großflächig kippen können und sich im alltäglich Kleinen in Enge und Misstrauen ausdifferenzieren, ist das, was Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg getan hat, ausgesprochen wohltuend
Bisherige Kommentare: 0Morgengebäck
Matthias Ohler, 26.07.2011
Ich besuche Bäckereien, in denen man im Verkaufsraum auch etwas vom in den hinteren Räumen stattfindenden Produktionsgeschehen mitbekommt,
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 25.07.2011
Ein schöner Satz von Alfred Polgar, in seinem Stück „Republikanischer Hofgarten“: „Man tut etwas für den allgemeinen Lufthunger.
Bisherige Kommentare: 0Mediterraneo
Raimund Schöll, 24.07.2011
Grillenzirpen lädt ein, den inneren Selbstgesprächen mit Abstand zu lauschen. Der Wind, das Licht, die Gerüche, das Meerwasser, hier in dieser Atmosphäre kommt man sich wie selbstverständlich näher. Man denkt körperlicher und fühlt bewusster, klarer als anderswo.
Bisherige Kommentare: 0An alle Meeresurlauber
Raimund Schöll, 23.07.2011
Das Meer, wellend rauschend schmatzend glucksend schäumend plätschernd brausend, gefräßig nach Land schnappend, im nächsten Augenblick zart, zaghaft und schüchtern den Krebsgang probend, verrichtet über grauen und blauen Himmeln seit Jahrmillionen täglich sein ewig gleiches Geschäft.
Bisherige Kommentare: 0Oswald Spenglers Adepten
Raimund Schöll, 22.07.2011
Um seines 75. Todestages zu gedenken, sind sie am Nordfriedhof in München ans Grab des Kulturphilosophen Oswald Spengler getreten, mit ernsten Mienen und einem Kranz aus weißen Rosen in der Hand.
Bisherige Kommentare: 0Wunsiedel
Raimund Schöll, 21.07.2011
In Wunsiedel haben sie über Nacht das Grab von Rudolf Hess planiert. Seine sterblichen Überreste werden auf Wunsch der Angehörigen still und heimlich auf hoher See endbestattet.
Bisherige Kommentare: 0Mücken vorm Oleander
Matthias Ohler, 14.07.2011
Die französische Sprache beheimatet in einem anderen musikalischen Haus.
Bisherige Kommentare: 0Unter der Tamariske
Raimund Schöll, 10.07.2011
Unter der Tamariske findest du Schatten, überall am Mittelmeer, oft den einzigen, den es gibt weit und breit. Der Baum hat etwas Kümmerliches an sich.
Bisherige Kommentare: 0Forschungstouren und Netze
Matthias Ohler, 24.06.2011
Raimund Schöll und sein Kollege gehen zeitgleich auf atmosphärische Forschungstouren
Bisherige Kommentare: 0Der Vortrag
Raimund Schöll, 23.06.2011
Neulich erzählte mir ein Kollege, der wie ich als Führungscoach arbeitet, von folgender Begebenheit: Von einer erfolgreichen Pharmafirma erhielt er den Auftrag, vor dem Top-Managementteam einen Vortrag zu halten.
Bisherige Kommentare: 0Abendländisches Denken
Raimund Schöll, 22.06.2011
Der Mensch trägt an seinen Erfahrungen, aber auch an seinem Körpergewicht. Körpergewicht und Erfahrung verhalten sich aber nicht zwangsläufig proportional zueinander.
Bisherige Kommentare: 0Planen Kaufen Erleben
Matthias Ohler, 22.06.2011
Vieles, dem wir Atmosphäre zuschreiben, ist artifiziell im besten Sinne.
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 20.06.2011
Der Mensch trägt nicht nur an seinem Gewicht, sondern auch an seinen Erfahrungen.
Bisherige Kommentare: 0Bodo by the way
Matthias Ohler, 19.06.2011
Jede Begegnung mit Bodo Gehrke bereichert mich ungemein.
Bisherige Kommentare: 0Überall blinkt´s
Raimund Schöll, 18.06.2011
Du bist unterwegs in der Großstadt - sagen wir Berlin - gehst dort den Kudamm entlang, blickst nach links, blickst nach rechts, natürlich auch nach vorn, sonst wäre es ja auf Dauer ein Problem.
Bisherige Kommentare: 0System- und Sphärenmigranten
Matthias Ohler, 18.06.2011
Zum ersten mal dabei bei einer Tagung einer bestimmten Ausrichtung im beraterisch-therapeutisch-retterischen Bereich.
Bisherige Kommentare: 1Wie man vorkommt
Matthias Ohler, 17.06.2011
Für den neurobiologischen Alltag gilt das Gleiche wie für den psychologischen, den soziologischen, den atmosphärologischen
Bisherige Kommentare: 0Dumm gelaufen
Raimund Schöll, 16.06.2011
Mittsommertag. Zwei Männer gehen durch X-Stadt. Der eine schlendert federnd, seine linke Hand fest zur Faust geschlossen, die Ackergasse entlang.
Bisherige Kommentare: 0Gruß an´s Kollektiv
Raimund Schöll, 16.06.2011
Dass die Unterschiede zwischen Ossis und Wessis überwunden, die einst Blüten treibenden Verständigungsprobleme endlich so gut wie vorbei seien, hört man derzeit oft.
Bisherige Kommentare: 0Ghandhi´s Schnitzer
Raimund Schöll, 14.06.2011
Heute hab ich zufällig etwas Interessantes von Mahatma Ghandhi (02.10.1869 - 30.01.1948) zu lesen bekommen. Kurz vor seiner Ermordung soll er seinem Enkel Arun einen Talisman, auf dem „sieben Schnitzer“ eingraviert waren, geschenkt haben.
Bisherige Kommentare: 0Wandererlebnis
Raimund Schöll, 13.06.2011
Ein Mann namens Nicolas Hofer begibt sich im Lauf seiner Wandertour in eine alte Dorfkirche.
Bisherige Kommentare: 0Montagsgedenke
Raimund Schöll, 13.06.2011
Wie viel Autonomie braucht es, von Zeit zu Zeit zu schweigen? Präziser: wie viel Autonomie braucht es, zu schweigen während der andere eine Antwort erwartet? (O.G.)
Bisherige Kommentare: 0Perspektivenwechsel mit Till
Matthias Ohler, 09.06.2011
Carsten Tills Workshop zum Thema Perspektivenwechsel war ein atmosphärisches Highlight, wie ich es lange nicht mehr auf Kongressen erlebt habe
Bisherige Kommentare: 0Regenlauf
Raimund Schöll, 09.06.2011
Nachmittags bei leichten Niesel, Joggen durch ein norddeutsches Waldstück am See. Anfangs ein wenig staksig ob des vielen Sitzens die Stunden zuvor, arbeitet sich sein Körper rhythmisch atmend in die Naturblase hinein.
Bisherige Kommentare: 1Gurken, Sprossen, Atomkraftwerke und der Führer
Matthias Ohler, 07.06.2011
Das atmosphärische Gebräu in den aufsprossenden Diskussionen um EHEC erinnert mich fatal an die brennenden Diskussionen nach dem GAU in Tschernobyl und besonders um die Informationspolitik
Bisherige Kommentare: 0EHEC - ein atmosphärologischer Erfahrungsbericht
Raimund Schöll, 06.06.2011
Spaßig ist´s momentan, wenn man die mediale EHEC-Wirrnis unter atmosphärologischen Gesichtspunkten verfolgt. Gurken und Salat? Bitte bis auf Weiteres keinesfalls verzehren, hieß es am 25. Mai zum ersten Mal. Von einem Tag auf den anderen gerät eine Welt in´s Wanken.
Bisherige Kommentare: 1Montagsgedenke
Raimund Schöll, 05.06.2011
Manchmal denke ich, dass der Tag an dem ich geboren wurde sich täglich wiederholt. Jeder Tag eine kleine Geburt!
Bisherige Kommentare: 0Uhr
Matthias Ohler, 06.06.2011
Seit zwei Tagen hängt wieder eine Uhr in meiner Küche, über der Tür.
Bisherige Kommentare: 0Vorfinden
Matthias Ohler, 05.06.2011
Vorstellung: Die Tätigkeit des Herausfindens einstellen.
Bisherige Kommentare: 0Quersprechen im bissness
Raimund Schöll, 02.06.2011
„Sich committen“, „Aufträge generieren“, „Credit points aufbauen“, „Milestones definieren“, „den benefit erhöhen“, „Awareness entwickeln“. In der Geschäftswelt bedient man sich gerne der Kürzel und Begriffe, die vorzugsweise angelsächsischen Managementbestsellern oder Wissenschaftsfiebeln entliehen sind.
Bisherige Kommentare: 0Schläft ein Lied in allen Dingen
Matthias Ohler, 01.06.2011
"Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“
(Joseph von Eichendorff, Wünschelrute)
Es gibt Unmengen von Interpretationen dieses Gedichts
Bisherige Kommentare: 0Weiter mit Victor
Matthias Ohler, 30.05.2011
„Willst du wissen, ob du vergessen bist, bringst du dich in Erinnerung. Du kannst nur hoffen. Und vergessen.“
Bisherige Kommentare: 0Text
Raimund Schöll, 29.05.2011
Manchmal reicht es schon, ein paar Buchstaben auf weißem Papier zu sehen und wie die Töne einer gut bespielten Orgel verwandeln sich diese innerhalb kürzester Zeit in ein aufregendes Konzert.
Bisherige Kommentare: 0Systemtheorie und Atmosphären
Matthias Ohler, 29.05.2011
Systemtheoretische Ideen erweisen sich - neben anderen, wie etwa phänomenologischen - als außerordentlich hilfreich bei der Konzeptionalisierung einer Atmosphärologie des Zwischenmenschlichen. Beispielsweise die Matrix unterschiedlich fester oder loser Kopplungen von Akteuren und Aktionen in der Gestaltung von Beziehungen (Fritz B. Simon), Atmosphäre als Emergenzphänomen, uva.
Bisherige Kommentare: 0Blasale Erfahrungen
Matthias Ohler, 25.05.2011
Peter Sloterdijk hat sich bei seiner „philosophischen Interieursforschung“ des Begriffs der Blase bedient, auch im Plural.
Bisherige Kommentare: 0Montagsspruch
Raimund Schöll, 22.05.2011
Das atmosphärisch Dümmste, was man tun kann: Allzu oft sagen, was man nicht tun kann. (P.H.)
Bisherige Kommentare: 0Victor Klemperers Tagebücher
Raimund Schöll, 22.05.2011
Wer verstehen lernen will, wie Sprache, Dinge als Symbole, Kommunikationen, Menschen und Habitusformen als Aktanten atmosphärisch wirksam werden bzw. wie gesellschaftliche Atmosphären in private hineinwirken können, dem seien die Tagebücher Victor Klemperer´s empfohlen.
Bisherige Kommentare: 0Es ist aus
Raimund Schöll, 18.05.2011
23.23. Das Drängen im Herzen kam vorübergehend und in Pausen, aber anfallsartig. Köster lag im Hotelbett ohne dass er schlief. Er wartete auf den Schlaf, nein er erwartete ihn.
Bisherige Kommentare: 0Auto-Poiesis
Matthias Ohler, 17.05.2011
Atmosphäre (im übertragenen Sinn) ist sicher auch ein Resonanzphänomen. Ganz zwanglos bietet sich hier gleich der Gang in die Welt der Klänge an.
Bisherige Kommentare: 0Willensfreiheit
Raimund Schöll, 15.05.2011
Da hat doch dieser silbergrau melierte Politiker aus Frankreich in diesem Hotel in New York für ein paar Sekunden die Contenance verloren, weil ein junges 30-jähriges Zimmermädchen dessen Hotelsuite ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt betreten hatte, als der Politiker halbnackt aus dem Bad gelaufen kam.
Bisherige Kommentare: 0Parfum
Raimund Schöll, 13.05.2011
In Birnburg schlendert ein Mann namens Jakob Jod, ein Lied aus längst vergangen Zeiten pfeifend und mit Regenschirm um´s rechte Handgelenk, die Ledergasse entlang.
Bisherige Kommentare: 0Ortswechsel als Methode der Selbstorgansation
Raimund Schöll, 10.05.2011
Neulich stand ein wichtiges Telefonat an. Kein Problem normalerweise, aber die ganze Sache hatte einen Webfehler: meine Stimmung. Es handelte sich um einen dieser Fälle, wo die eigene Stimmung nicht zur gebotenen oder sagen wir besser zur zu bewältigenden Situation passt.
Bisherige Kommentare: 0Wer singt, komplettiert sich. Atmosphärisches zum chorischen Gesang
Matthias Ohler, 08.05.2011
Warum sprechen wir Menschen? Und: warum singen wir? Es gibt viele Antworten in Form von Anekdoten, Aphorismen, ganzen wissenschaftlichen Abhandlungen. Wir müssten es ja nicht tun. Und doch empfindet, wer singt, dies häufig wie ein Muss.
Bisherige Kommentare: 0Schmetterling
Raimund Schöll, 06.05.2011
Ein schwarz braun orange gemusterter Schmetterling. Er fliegt an mir vorbei, setzt sich auf die Holzterrasse.
Bisherige Kommentare: 0Seltsame Atmosphären an einem Sommertag
Raimund Schöll, 05.05.2011
Am Morgen des 10 August ging ich aus dem Haus die Straße entlang in den Wald hinein, sprang über Steine und Hölzer und vergegenwärtigte mir die Situation, in der ich mich befand. Nichts war geschehen, doch kam ich mir lächerlich vor an diesem Tag, weil ich mich morgens im Spiegel betrachtet hatte.
Bisherige Kommentare: 0Aussichtsloses Unterfangen
Raimund Schöll, 04.05.2011
Trifft man durch Zufall auf einen Menschen, mit dem man in der Vergangenheit unangenehme Erfahrungen gemacht hat, sind mit einem Paukenschlag die gleichen Atmosphären angeregt. Dies zu ändern erscheint mir ein aussichtsloses Unterfangen.
Bisherige Kommentare: 0Dagegen
Raimund Schöll, 27.04.2011
Warum sollte ich in mich gehen? Ich hatte diesen Satz noch nicht ausgesprochen, da sah ich schon wie ein graues Haar mehr bei Herrn Dax, meinem Therapeuten, wuchs. Herr Dax hält es für eine ausgemachte Sache, dass ich Widerstand leiste. Widerstand, das ist die Lieblingsvokabel von Herrn Dax. Ich sei dauernd im Widerstand, daher würde ich keine Fortschritte machen in den Sitzungen, sagt er.
Bisherige Kommentare: 0Altern
Raimund Schöll, 26.04.2011
Dass wir alle altern ist eine Tatsache. Die Empörung darüber könnte man als Dummheit bezeichnen. So gesehen pflege ich täglich meine Dummheit.
Bisherige Kommentare: 0Baratmosphären
Raimund Schöll, 26.04.2011
Dem Müßiggang in Bars, den seichten Unterhaltungen dort haftet etwas Verzweifeltes an. Man parkt seinen Körper auf Hockern und Sofas, krallt sich an seinen Illusionen fest. Irgendwann folgt das Gespür wie überflüssig es ist, dort zu sein. Vielleicht ist das der wirkliche Grund, warum viel getrunken wird in Bars.
Bisherige Kommentare: 0Liebe
Raimund Schöll, 26.04.2011
Liebe ist ein interessantes Phänomen. Manchmal ist man anfallsartig durchflutet davon. Andererseits kann sie einem schnell abhanden kommen, wenn man nicht acht gibt. Die eigene Liebesfähigkeit sollte trainiert werden wie ein lebenswichtiger Muskel, denke ich.
Bisherige Kommentare: 0Victor Kleins Erste Hochrechnungen
Matthias Ohler, 22.04.2011
Musik in Gaststätten macht mich einsamer als nötig.
Bisherige Kommentare: 01 Gedanke, 3 Sprachen
Matthias Ohler, 12.04.2011
Wie ich von einem befreundeten Architekten erfahre, kann man die an einem größeren Bauprojekt beteiligten Firmen zu einem am gemeinsamen Ziel orientierten zusammen Arbeiten führen, indem man nicht mehr vorgibt als den Zeitpunkt, zu dem der Bau fertig sein soll, und natürlich das klar kommunizierte Einverständnis aller, den einzuhalten.
Bisherige Kommentare: 0Nachdenken über Schnürlich
Raimund Schöll, 11.04.2011
Auf und ab und hin und her geht Harald Schnürlich nicht nur am Tag, sondern auch zu Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. In seinem Haus auf dem Parkett schlürft er zu seinen Bäumen, die aufgestellt in das Wohnzimmer hineinragen, zupft an diesem und an jenem Blatt, schaut aus dem Fenster während ihm in die Seele schießt, dass kein Mensch mit ihm gesprochen hat die letzten Tage, ja Monate, er aber mit jemandem gerne Worte hin und her gereicht hätte, weil das Leben ja nichts aufschiebt, sondern im Gegenteil vorwärts marschiert, dem großen Schatten entgegen, vor dem er sich allerdings nicht mehr fürchtet, weil die Dunkelheit unvermeidlich ist, sie sich ja schon in der Helligkeit auf ihn niedergelegt hat.
Bisherige Kommentare: 0Reisegedanken
Raimund Schöll, 06.04.2011
Auf Geschäftsreise zu sein bedeutet für mich oftmals ein Eintauchen in einen gleichsam schwebenden Zustand. Obwohl ich meistens eine schwere Tasche mitschleppe und der Tag ereignisreich verlief, wird mir leicht. Besonders an Flughäfen, wenn abends das künstliche Licht einsetzt und alle Gegenstände in dieses typische Flughafenhell getaucht sind, glättet sich so manch innere Welle, versetzt einen die Atmosphäre woanders hin.
Bisherige Kommentare: 0Unsinn
Raimund Schöll, 03.04.2011
Neulich hat mir ein alter Bekannter einen Text vorgestellt. Es sei ein unsinniger Text, sagte er. Ihm täte aber gut, darüber geschrieben zu haben, es habe ihn bewegt, an diesem Unsinn zu arbeiten. Ich ahnte, was er damit meinte, ich kannte diesen Freund ja schon länger, aber beim Lesen schließlich fand ich diesen Unsinn nirgends. Sehr oft habe ich diese Geschichte gelesen, aber nie, kein einziges Mal fand ich Unsinn darin.
Bisherige Kommentare: 0Über Rebellen und anderes in Libyen
Raimund Schöll, 27.03.2011
In Berichten über die Ereignisse in Libyen wird in den Medien gerne mit dem Begriff des „Rebellen“ hantiert. Als Rebellen werden diejenigen bezeichnet, die gegen Gaddafi die Waffen in die Hand nehmen. Andererseits spricht man von den „Gaddafigetreuen“, die mithilfe von Regierungstruppen versuchen, den „Rebellenaufstand“ nieder zu werfen.
Bisherige Kommentare: 0Ordnung
Raimund Schöll, 25.03.2011
Die Berta hat schöne Schuhe an, in denen sie ihre großen weißen Füße ordentlich versteckt. Hubert pinkelt auf der Party nicht in seinen Anzug, sondern ordentlich in die Kloschüssel.
Bisherige Kommentare: 0AutoPilot
Matthias Ohler, 24.03.2011
Renault hat was Neues: durch die Kooperation mit Bose kann man sich sicher sein, daß die Außenwelt mit dem ganz inneren Fahrerlebnis nichts mehr zu tun haben wird.
Bisherige Kommentare: 0Zonen
Matthias Ohler, 23.03.2011
Phänomene eines kongresslichen Kurortaufenthaltes am ersten Abend:
1. Gang durch das Innenstädtchen. Nur eines der Restaurants am zentralen Platz hat geöffnet. Ich gehe am heizpilzgewärmten Freisitz vorbei, spüre deutlich, wie ich im Vorbeigehen eine Atmosphäre mit all ihren Beiträgen streife - und gehe wirklich vorbei.
Bisherige Kommentare: 0Handlanger dummer Dienstleistungen
Raimund Schöll, 22.03.2011
Zum Mal gesehen habe ich ihn frühmorgens an einem Spätsommertag.
Bisherige Kommentare: 0Bomben, Beben und Stiche
Matthias Ohler, 22.03.2011
Mohammed Nabbus, der dauernd aus Bengasi berichtete - nach Gadhafis Kappung der Netzverbindungen sogar über irgendwie von ihm ausfindig gemachte Satelliten-Verbindungen - ist, laut Presseberichten, von einem Scharfschützen getötet worden.
Bisherige Kommentare: 0Dichte Erfahrungen und Einsteins atmosphärische Weitsicht
Raimund Schöll, 21.03.2011
Atmosphärische Anmutungen können als Weite-Erfahrungen einerseits, als Dichte-Erfahrungen andererseits beschrieben werden. Atmosphärisch dicht wird´s mitunter, wenn wir daheim den Fernseher anschalten. RTL, SAT1, ZDF oder so etwas.
Bisherige Kommentare: 0Grüns Aktanten-Magie
Matthias Ohler, 20.03.2011
Auf einer Toilette fiel mir dankenswerterweise der erste der diesjährigen Herder-Briefe des Paters, Klostermanagers und Vielschreibers Anselm Grün aus dem Januar diesen Jahres in die Hände.
Bisherige Kommentare: 0Ushahidi
Matthias Ohler, 17.03.2011
Ushahidi heißt Zeuge. Entwickelt in Kenia, hilft diese Internetplattform jetzt Menschen in Japan, nicht nur auf Fukushima zu schauen - was uns Europäer ja am meisten zu interessieren hat, wie unsere Bildschirmfüller meinen – sondern in Erfahrung zu bringen, wo in ihrer Umgebung was wie ist, und vor allem wo sie Essen, Trinken, sonstige Überlebenshilfe und Informationen bekommen.
Bisherige Kommentare: 0Philippsburg - über unbemerkte Aktanten
Matthias Ohler, 16.03.2011
Wie überraschend, ja fast beschämend selektiv doch atmosphärische Wahrnehmung ist, auch und gerade bezogen auf die Aktanten:
Bisherige Kommentare: 0Dauer-Tsunami
Matthias Ohler, 16.03.2011
Nicht-Atmosphäre in Japan
Raimund Schöll, 13.03.2011
Menschen, stets nach Beheimatung strebend, an „innenraumbildenden Immunsystemen“ arbeitend, frei nach Sloterdijk Blasen und Schäume bildend. Aber wieder einmal ist der Ernstfall eingetreten, diesmal in Japan: Erdbeben, Tsunami und Atomalarm, 10000 Menschen einer Stadt vermisst, wie vom Erdboden verschluckt. Alarmierung, Evakuierung:
Bisherige Kommentare: 0Eine Minute im März
Raimund Schöll, 08.03.2011
In Colmar kaufen sich zwei Teenager an einem Kiosk Zigaretten während Herr Westerwelle sich mit der Bundeskanzlerin in Berlin geheim zu einer Tasse Tee trifft.
Bisherige Kommentare: 0Warten
Raimund Schöll, 05.03.2011
Warten ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens. Nehmen wir das Fliegen. Zuerst erwartet man am Schalter mit viel Geduld die Ausstellung des Tickets, diverse Umständlichkeiten inbegriffen: Ihr Gepäck geht nicht als Handgepäck! Es tut mit leid, einen Gang- oder Fensterplatz haben wir nicht mehr!
Bisherige Kommentare: 0Der Beginn eines positiven Verlaufs - eine Begriffsmeditation im Dezember
Raimund Schöll, 03.03.2011
Der Tagesausklang hatte mich in entspannte Zustände hineingeschoben und ich bin durch diese Stadt gegangen und habe Christbäume gesehen und Schattenmenschen, weil es dunkel gewesen war und Autos, die auf den Straßen daher gefahren kamen. Das alles hatte mich aber nicht beschäftigt.
Bisherige Kommentare: 0Virtuelle Atmosphären
Matthias Ohler, 03.03.2011
Als sei man "wirklich" dabei: immer deutlicher leben wir uns in virtuelle Welten als wirkliche Welten ein bzw. lassen diese sich in uns einleben. Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft der Herren 2022 an Katar ist in diesem Sinne absolut konsequent:
Bisherige Kommentare: 0Marschieren und Funktionieren - eine atmosphärische OE-Miniatur
Raimund Schöll, 01.03.2011
Es kann einem zur zweiten Natur geraten als Berater zusätzlich zu den vielen Gesprächen, die rund um Organisationsentwicklungsmaßnahmen geführt werden müssen, auch atmosphärische Eindrücke vor Ort zu sammeln. Die atmosphärische Perspektive erleichtert, ergänzt die Eindrucks- und Hypothesenbildung zu einem Auftrag um ein Vielfaches. Im Folgenden eine kurze atmosphärische Miniatur zu einer Planungsabteilung eines großen Unternehmens der Automobilbranche, die ich neulich für zwei Tage mit einem Kollegen aufgesucht habe.
Bisherige Kommentare: 0Gadaffenberg
Matthias Ohler, 28.02.2011
Vielleicht sollte Kalli sehr genau die Berichte über Libyen und Gaddafi verfolgen - wird er ja derzeit eh noch tun, wer weiß, ob es nicht eine neue Auflage eines Afrikakorps wird geben müssen, ohne Wehrpflichtige natürlich - denn dort laufen immer größere Teile der Regierungstruppen zu den Aufständischen über.
Bisherige Kommentare: 0Phänomenologie des Wohnungswechsels, 2
Matthias Ohler, 26.02.2011
Im neuen Ort läuten am Samstag Morgen um 10 Uhr die Glocken, wie es im alten auch war. Wahrscheinlich läuten um 10 Uhr heute an sehr vielen Orten sehr viele Glocken. Akustische Bedachung als Einladung an mehr oder weniger dem Christentum sich zugehörig fühlende Menschen, sich als zusammengehörend zu empfinden, wo immer man sei.
Bisherige Kommentare: 0Giovanni und Kalli
Matthias Ohler, 24.02.2011
"Karl-Theodor zu Guttenberg ist seinen Doktor jur. los. Das ist angemessen. Sein Amt soll er behalten. Und sich darin künftig allein an seiner Leistung messen lassen." So Giovanni di Lorenzo im Leitartikel der aktuellen ZEIT.
Bisherige Kommentare: 0Danke schön
Matthias Ohler, 23.02.2011
Peter Alexander sang zum Abschluß seiner Shows oder Konzerte „Danke schön, Sie war´n bezaubernd“. Was für eine Haltung, die dem Publikum wenigstens seinen Teil zum Gelingen der Atmosphäre zugesteht, sich dafür auch noch bedankt und sich damit selbst wieder als Garantaktant aktiviert, das Publikum wieder einlädt, in die Rührung einzusteigen, usf.
Man stelle sich Muammar al-Gaddafi vor, wie er am Flughafen zum Mikrofon greift – meinetwegen auch wieder zum Regenschirm – und sich verabschiedet mit den Worten: „Dankeschön, ihr wart entzückend“ oder so ähnlich. Auch wenn es wenig wahrscheinlich ist, daß er das überleben würde – es würde ihn sicher auf eine Art unsterblich machen.
Bisherige Kommentare: 0Atmosphärische Interventionen
Matthias Ohler, 22.02.2011
Ein großes Festzelt, mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher. Es läuft ein Wettbewerb, bei dem sich 18 Chöre der Stärke von 5 bis 65 Sängerinnen und Sängern einem professionellen Wertungsgericht zur Beurteilung Ihrer Qualität und der Ermittlung der Besten unter ihnen stellen.
Bisherige Kommentare: 0Gottschalk - Hamburg - Wählerwetten
Matthias Ohler, 21.02.2011
Mit Thomas Gottschalks Auszug aus Wetten-daß ...platzt eine Blase. In dieser Regelmäßigkeit, in der diese Sendung dafür stand, werden sich vielleicht nicht mehr so schnell rund zehn bis zwölf Millionen Menschen um eine Nase versammeln.
Bisherige Kommentare: 0Hedgistan
Matthias Ohler, 20.02.2011
Die Cayman Islands in der Karibik bezeichnet man in der Finanzbranche auch als Hedgistan. Dort tummeln sich die Verwalter und Bespieler der größten und gewagtesten Hedgefonds. Und der Boom geht - nachdem die „bösen Buben“ so unerwartet gut und besser als viele andere überlebt haben - gerade erst wirklich los. Die Zeit vor der großen Krise wird sich gegen das, was zu erwarten ist, eher wie ein mittlerer Weihnachtsmarkt ausnehmen.
Bisherige Kommentare: 0Alles lächelt - Warum "Hart aber Fair" manchmal hart ist
Raimund Schöll, 17.02.2011
Bei „Hart aber Fair“, Mittwoch ARD 21:45 sitzen eine Fechtolympiasiegerin, ein prominenter älterer Journalistenausbilder und Sachbuchautor, eine Mutter von zwei Kindern und Leiterin eines Lerninstituts, das Vorschulkinder in Englisch ausbildet, ein Professor der Erziehungswissenschaften und ein Moderator der Tagesschau in bunte Studiofarben gehüllt beisammen. Es wird die Frage diskutiert, wie viel Härte Erziehung heute benötigt.
Bisherige Kommentare: 0Scham und Dummheit
Matthias Ohler, 17.02.2011
Die Debatte um den Minister, der sich nun zunehmend auch selbst verteidigen muß, ist lustig allein deshalb, weil sie so schamlos die Strategien offenbart, denen vielleicht auch Guttenberg selber gefolgt ist: Gehörst Du zu einer Sphäre, schützst Du sie, auch unwissentlich, badest darin, habituell, und wirst unvorsichtig.
Bisherige Kommentare: 0Thomas-Bernhard-Atmosphäre
Matthias Ohler, 16.02.2011
Vor 22 Jahren, am 12. Februar 1989, starb der Schriftsteller Thomas Bernhard. Einige Tage später schrieb ein noch einigermaßen junger deutscher Philosoph eine atmosphärische Erfahrung:
Bisherige Kommentare: 0Fragmente, Katholiken und andere Überlegungen
Raimund Schöll, 13.02.2011
Fragmente. Dieser Begriff schlich sich hinterrücks bei mir ein, als ich vor zwei Tagen beim Hundeausführen mit Musik im Ohr rhythmisch des Weges ging. Fragmente sind abgelagert, dachte ich, sie befinden sich in der Tiefe des Leibes.
Bisherige Kommentare: 0Palliative Mittagspause
Raimund Schöll, 25.01.2011
Da sind draußen Bäume in Raureif schneeweiß getaucht. Wie ein Fingerzeig ein Ast, der kurvig in den weißen Himmel ragt, notierte ich. So wollte ich meine Geschichte, mein Gedicht in der Mittagspause beginnen. Aber sogleich kam mir der Gedanke, wie nichtssagend, ja lächerlich diese Naturbeschreibungen eigentlich sind.
Bisherige Kommentare: 0Wald und Krankenhaus
Matthias Ohler, 18.01.2011
1982 schrieb mir ein Kommilitone einen langen Brief aus Kanada. Er hatte ein Stipendium für ein Auslandsstudium erhalten und lebte zwei Jahre lang in Halifax.
In diesem Brief beschrieb er seine ersten Eindrücke der unendlichen kanadischen Wälder; besonders hatte ihn erschüttert, wie ewig sie ihm erschienen angesichts seines vergleichsweise als kurz anzusehenden Menschenlebens. Er erlebte das durchaus auch als Bedrohung.
Bisherige Kommentare: 0Kronauer, der Papst und andere Überlegungen - Auszug aus: Theo Dünnbiers Gedankenfluchten
Raimund Schöll, 13.01.2011
Er ziehe es grundsätzlich vor, gewisse Angelegenheiten, die einem im Leben in den Weg gestellt sind, mit Dynamit und anderen Utensilien aufzuweichen, sagt Kronauer. Ich kenne Kronauer schon lange, während der Studienzeit bin ich ihm das erste Mal begegnet, woraufhin er sofort wieder verschwand.
Bisherige Kommentare: 0Umzug
Matthias Ohler, 11.01.2011
Wer umzieht, wird neu gewahr, von wo er wegzieht. Die Entscheidung kann noch so entschieden sein, sie wird wie von selbst neu befragt - weniger als Entscheidung als solche, sondern eher in einigen ihrer Details, als habe man diese nie gekannt. Die Sphäre, die verlassen wird, ist im Ganzen gar nicht viel bekannter als die, die neu angewohnt wird.
Bisherige Kommentare: 0Neulich im Lokal - Auszug aus: Theo Dünnbiers Gedankenfluchten
Raimund Schöll, 29.12.2010
Der Stoiker spürt, wie er jeden Tag stabil in der Welt ist. Seine Befindlichkeit wechselt nicht, weder von Tag zu Tag, noch von Stunde zu Stunde oder gar von Minute zu Minute, wie bei anderen Menschen. Für den Stoiker ist die Lage stets gleichbleibend. Der Tag besteht für ihn aus einer selbst auferlegten Abfolge von Routinen, Ritualen und Gebräuchen. Das Sprechen ist dem Stoiker meist lästig, sowie das Angesprochenwerden durch andere ihm einerlei ist. Was er selbst nicht ahnt: wie seine eigene Verfasstheit in die der anderen hineinwirkt. Das ist seine Stärke, sein As, das er ausspielt. Den Stoiker kümmert nicht, wie er als Person auf andere abstrahlt, in seinem Da-Sein.
Bisherige Kommentare: 0Statusk(r)ämpfe - Atmosphärologie in der Coachingpraxis
Raimund Schöll, 22.09.2010
In einem Coaching lautete die Ausgangsfrage eines Klienten, wie er sein allgemeines Unwohlsein, das er in seinem beruflichen Leben seit längerem verspüre, in den Griff bekommen könne. Es handelte sich um einen erfolgreichen Manager eines erfolgreichen deutschen Unternehmens.
Bisherige Kommentare: 0Martin Bubers „Das Problem des Menschen“
Matthias Ohler, 26.08.2010
Martin Bubers „Das Problem des Menschen“ - geschrieben in den späten 30er Jahren, erstmals auf deutsch veröffentlicht 1948 – bietet, so denke ich, mit der begrifflichen Exploration des Zwischenmenschlichen eine der attraktiven philosophischen Ausgangssituationen für die Erfassung dessen, was wir hier „atmosphärisch“ nennen.
Bisherige Kommentare: 0Live-Musik
Matthias Ohler, 31.07.2010
Der Ankündigung, eine Veranstaltung werde Live-Musik haben, kann man noch nichts genaues Atmosphärisches entnehmen. Aber eine atmosphärische Botschaft ist damit klar ausgedrückt
Bisherige Kommentare: 0Wieder unglaublich. Wieder Wahnsinn.
Matthias Ohler, 08.07.2010
Ob mit Lena oder mit Schweinsteiger: die Moderatoren, Interviewer und wie sie sonst noch genannt werden machen Atmosphäre (in ihrer Mediensprache: Atmo)
Bisherige Kommentare: 0Götter, Gräber und Gelehrte
Matthias Ohler, 19.06.2010
Und sie kamen, über diese linke Seite
Lief der blonde Krasic fast gepardengleich
Bisherige Kommentare: 0Ohne Worte keine Atmosphäre
Raimund Schöll, 03.06.2010
Urlaubszeiten sind Zeiten in denen wir unseren gewohnten Bahnen zu entkommen suchen. Wir lassen die Alltagsroutinen hinter uns, streifen sie ab wie ein schmutziges Hemd, um den Staub und den Schweiß, die darin enthalten sind, los zu werden.
Bisherige Kommentare: 0Wie beeinflusst Atmosphäre die Urteile von Punkterichtern beim Boxkampf?
Raimund Schöll, 01.06.2010
Desnachts beim Fernsehen. Ich zappe mich durch die Programme und bleibe beim Boxkampf kleben. Es geht um den Fight zwischen dem deutschen Weltmeister im Mittelgewicht Sebastian Sylvester und seinem acht oder neun Jahre älteren Herausforderer Roman Karmazin - Live aus Neubrandenburg. Ein Kampf, der offensichtlich schon länger in der Sportpresse gehandelt wurde. Als Favorit gilt der aus Mecklenburg stammende Sylvester, genannt Hurrikan.
Bisherige Kommentare: 0Aktanten-Spiel
Matthias Ohler, 02.06.2010
Das Verlassenheits-Gefühl ist von kurzer Dauer.
Bisherige Kommentare: 0Was tun ohne sein Amt?
Matthias Ohler, 01.06.2010
Was tun ohne sein Amt? - Beim Frühstück im Seminarhaus war etwas wie Verlassenheit zu spüren.
Bisherige Kommentare: 0Unglaublich. Wahnsinn.
Matthias Ohler, 30.05.2010
Ein lohnender und allemal lustiger Fokus bei der Beobachtung von Großereignissen wie dem European Song Contest ist der auf die Formulierung von Gefühlen.
Bisherige Kommentare: 0Kindergarten
Matthias Ohler, 29.05.2010
Die BILD-Zeitung berichtet in einer der Ausgaben der vergangenen Woche mit dem Titel "Sind die irre?" über die Entscheidung des Rates einer ländlichen Gemeinde, dem Schützenverein zu erlauben, eine Übungsanlage im Keller des Gebäudes einzurichten, in dem auch der Kindergarten eingerichtet ist.
Bisherige Kommentare: 0Abschied
Matthias Ohler, 28.05.2010
Roland Kochs Ankündigung, die politische Bühne zu verlassen, schafft über ihre mediale Verbreitung, insbesondere durch die Bilder und Fotos, die typischen atmosphärischen Begleiterscheinungen solcher Meldungen.
Bisherige Kommentare: 0Des sitz ma aus!
Raimund Schöll, 14.04.2010
Während des Zeitunglesens bei einer Tasse Capuccino in einem von Menschen gefüllten Kaffehaus in der Münchner Altstadt bemerkt Mauritius wie am Nachbartisch eine ältere Frau, eine jüngere Frau und ein junger Mann immer wieder zu ihm hinübersehen.
Bisherige Kommentare: 0Zwei Welten?
Raimund Schöll, 03.04.2010
Ich bin Beobachter einer therapeutischen Übungssitzung. Wir sind in einem kleinen Zimmer. Therapeutin und Klientin sitzen sich gegenüber.
Bisherige Kommentare: 0Achtelfinale - Atmosphärische Schnipsel
Matthias Ohler, 12.03.2010
Das gestrige Achtelfinalspiel der UEFA Europa League im Fußball der Herren zwischen dem FC Valencia und dem SV Werder Bremen (eine ausführliche Bezeichnung eines Events, die nur nötig hat, wer nicht gleich mit der verkürzten Wahl „Das gestrige Achtelfinale Werders“ was anfangen kann), dieses Spiel also eignete sich besonders zu atmosphärischen Studien. Bisherige Kommentare: 0Atmosphären und Marmeladengläser
Matthias Ohler, 26.12.2009
Atmosphäre ist ein Wort wie Brombeermarmelade, Formel-1-Bolide, Weihnachtszeit und Rechtsanwalt. Alle sind sie Substantive. Und trotz der diffizilen Untersuchungen eines Philosophen wie Ludwig Wittgenstein zu den feinen Unterschieden unserer Wortgebräuche scheinen wir immer noch geneigt, allem, was dazu taugen könnte, als Etikett zu dienen, auch irgendeinen, wenn auch noch so ätherischen, gegenständlichen Sinn zu verleihen. Bisherige Kommentare: 0Was ist Atmosphäre ? Rudi Carell und die Jakob Sisters
Raimund Schöll, 10.10.2009
Frei nach Wittgenstein erklärt sich die Bedeutung eines Wortes wie "Atmosphäre" nicht per definition, sondern durch seinen Gebrauch.
Bisherige Kommentare: 0Gedichte als atmosphärische Versuche
Matthias Ohler, 29.09.2009
Ein Doppelgedicht aus dem Jahre 1992 von Victor Klein - einer meiner Lieblingsdichter - erscheint mir in neuem Licht, wenn ich es als atmosphärischen Versuch lese; Bisherige Kommentare: 0Trug
Matthias Ohler, 25.08.2009
Können Atmosphären trügen? Eine Atmosphäre kann trügerisch sein. Beispielsweise dahingehend, was sie über ihre Dauer erwarten lässt. Bisherige Kommentare: 0Pferde unter Bäumen
Matthias Ohler, 01.08.2009
Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, auf den Wiesenhang zum Sändel, stehen die Pferde unter den Obstbäumen
Bisherige Kommentare: 0Sense
Matthias Ohler, 01.08.2009
Der Nachbar senst. Der andere Nachbar senst auch. Der eine mit der Handsense, der andere mit der Motorsense.
Bisherige Kommentare: 0Atmosphärisch irren
Matthias Ohler, 22.07.2009
Eine der besonders nützlichen Ideen im Philosophieren der letzten einhundert Jahre ist aus meiner Sicht die des Sprachspiels als Untersuchungseinheit, wie sie von Ludwig Wittgenstein eingeführt wurde. Sie erlaubt, Wortgebräuche so anzuschauen, als seien sie Teile eines gemeinsamen Spiels – mit allen Weiterungen, die diese Metapher bietet: nach Regeln suchen, Muster, Zusammenhänge und Ordnungen (er)finden, und vieles mehr.
Bisherige Kommentare: 0Der Anfang vom Anfang
Raimund Schöll, 19.07.2009
Im Seminarraum eines Vier-Sterne-Hotels. Uhrzeit: 8.57. Zwei Tage Workshop werden hier gleich beginnen. 14 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie ihr Vorgesetzter wollen mit meiner Hilfe an heiklen Teamthemen arbeiten. Bisherige Kommentare: 0Biergartensymphonien
Raimund Schöll, 12.07.2009
Ich sitze im Biergarten, irgendwo im bayerischen Voralpenland. Schräg gegenüber - etwa fünf Armlängen von mir entfernt - unterhalten sich vier Menschen an einem runden grünen Tisch. Vermutlich zwei befreundete Ehepaare.
Bisherige Kommentare: 0Der Welterfahrer
Raimund Schöll, 11.07.2009
Konsumieren, Welt konsumieren bedeutet, sich aus der Schlüssellochperspektive die Welt aneignen. Wie im Kino sitzend die Welt auf einer Leinwand außerhalb von sich betrachten. Ein solcher Beobachter wäre gut als Weltkonsumierer zu bezeichnen, denkt Maurtitius.
Bisherige Kommentare: 0Ins Gespräch
Matthias Ohler, 09.07.2009
"Mit jemandem ins Gespräch zu kommen" ist vielleicht wörtlicher zu nehmen (der Metaphorik natürlich eingedenk könnten wir auch sagen: aufmerksamer abzulauschen) als wir es gemeinhin tun. Der große Lauschangriff auf die Metaphern des Alltagslebens birgt Chancen zur Wahrnehmung alltäglicher atmosphärischer Verhältnisse als wirksame Umgebungsqualitäten - und damit zu ihrem Verständnis und ihrer Gestaltung.
Bisherige Kommentare: 0Jackson in summerfall
Matthias Ohler, 09.07.2009
Daß wir über die Welt etwas sagen, ist sekundär dazu, daß wir IN der Welt - besser: in WELTEN - sind und handeln. (J.B. Catillon)
Der heutige Sommerterassenmorgen stimuliert eher herbste Gefühle und Gedanken.
Ich bin kein fleißiger Konzertgänger. Ich bevorzuge - vielleicht aus beruflichen Gründen, die mich oft dazu veranlassen, größerere Menschansammlungen zu besuchen - eher die kleineren Zusammenführungsorte für Menschen im Dorf.
Wartegate - Flughafen HH
Raimund Schöll, 27.06.2009
Ein silbergrau melierter Mann sitzt auf einer schwarzen Lederbank des Wartegates. Seine lodengrüne Jacke hat er auf seinen ausgefahrenen Koffergriff aufgehängt. Als ob die Jacke frei über dem Koffer schwebte. Ein Bild, fast wie bei René Magritte. Der Mann schläft. Ich höre sein Pusten und Schnaufen, gerade mal 10 m von ihm entfernt.
Bisherige Kommentare: 0Ein Nachmittag auf Formentera
Raimund Schöll, 27.06.2009
Gischtgekrönt spülen
die grünen Meereswellen
Spuren aus dem Sand
Kohl und Gorbatschow
Matthias Ohler, 25.06.2009
Helmut Kohl, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, und Michail Gorbatschow, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, treffen sich im Kaukasus, der Heimat Michail Gorbatschows. Beide tragen Strickjacken.
Bisherige Kommentare: 0Sonntag Nachmittag
Matthias Ohler, 25.06.2009
Ein Sonntag Nachmittag, ein Sommertag mit blauem Himmel und weißen Wolkenhaufen, Temperatur etwa fünfundzwanzig Grad Celsius. Die Blaskapelle des Dorfes feiert ihr Jubiläum. Zehn weitere Kapellen sind eingeladen.
Bisherige Kommentare: 0Im Verkaufsraum
Matthias Ohler, 25.06.2009
Im Verkaufsraum einer wegen ihrer meist günstigen Treibstoffpreise stark frequentierten Tankstelle stehen zehn Menschen und möchten zahlen. Die elektronische Zahlstation ist vorübergehend ausgefallen. Die meisten der Kunden haben Kredit- oder EC-Karten in der Hand und nicht genügend Bargeld dabei, um ihre Rechnungen entsprechend zu begleichen.
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30 Minuten Frauen ntv
Raimund Schöll, 21.02.2012
ntv heute kurz nach 12.00. Telefonumfrage: Soll der designierte Bundespräsident Joachim Gauck nun die First Lady heiraten? fragt die brünette Moderatorin in die Kamera hinein.
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