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Atmosphärisches Wochenbuch

30 Minuten Frauen ntv

Raimund Schöll, 21.02.2012

ntv heute kurz nach 12.00. Telefonumfrage: Soll der designierte Bundespräsident Joachim Gauck nun die First Lady heiraten? fragt die brünette Moderatorin in die Kamera hinein.

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Victor Klein über Rosenmontagserfahrungen

Matthias Ohler, 20.02.2012

"Ob Rosenmontag nach dem vorherigen Rosensonntag mit der päpstlich geweihten Goldrose oder nach dem Montag der Raserei benannt ist, was kümmert es denjenigen, der damit so viel anfangen kann wie der ausgebuffteste Klassikfreak mit AC/DC.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 20.02.2012

Eine ganze Zeit lang schon beobachte ich das Schauspiel.

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Trendwende Betriebsklima

Raimund Schöll, 18.02.2012

In Deutschlands Unternehmenswelten deutet sich eine Trendwende an: Manager und Führungskräfte sollen zukünftig nicht nur für ihre operativen Erfolge ent- und belohnt werden, sondern auch für ihre klimatischen Fähigkeiten.

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Wertschätzung: Sache oder Person?

Matthias Ohler, 18.02.2012

Ich finde das Sender-Empfänger-Modell zum Verständnis von Kommunikation mindestens rudimentär

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Papoulias und griechische Gefühlslagen

Raimund Schöll, 17.02.2012

Wenn derzeit von Griechenland die Rede ist, scheint es vor allem um das zu gehen, was das Land alles bisher versaubeutelt hat oder derzeit gerade im Begriff ist zu versaubeuteln.

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Amazing Amazon

Matthias Ohler, 16.02.2012

eine wirklich interessante Erfahrung mit den Auswirkungen des versuchten Verzichts auf menschliche Kommunikation in geschäftlicher Kommunikation

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Victor Klein über Zoellick & Co.

Matthias Ohler, 15.02.2012

Die immer gleiche Beschwörung der weltwirtschaftlichen Gefahren

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Atmosphären-Mobbing

Matthias Ohler, 14.02.2012

Ich bekomme häufig Zustimmung zu der Beobachtung oder These

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 13.02.2012

Die Tage werden jetzt wieder länger, wachsen teils wie Pinocchionasen aus kürzer werdenden Nächten heraus.

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Kälte und Kälte

Raimund Schöll, 12.02.2012

Alles ist zugefroren derzeit. Auch der See, an dem ich wohne. 

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Trommeln

Matthias Ohler, 09.02.2012

Der Mozartsaal im Mannheimer Rosengarten wurde gestern Abend akustisch aufgeladen

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Singen

Matthias Ohler, 07.02.2012

Am vergangenen Sonntag musste, durfte ich eine Trauerfeier gestalten

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 06.02.2012

Das Mädchen, die junge Frau, die von der ägyptischen Soldateska auf dem Tahir Platz geschlagen und getreten wurde und nun als die Frau mit dem blauen Büstenhalter via Facebook um die Welt gereicht wird, 

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Börse und Gesicht

Matthias Ohler, 04.02.2012

Soll doch Facebook an die Börse gehen

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Gewissheit

Matthias Ohler, 02.02.2012

Wie nimmt man atmosphärische Unterschiede in Bezug zu Sicherheiten wahr?

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Brauchwässer

Raimund Schöll, 01.02.2012

Auf ebay soll es derzeit abgestandenes Planschwasser aus Tom Cruise’s Swimmingpool zu ersteigern geben, hab ich gehört. 

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Madelaines Gondeln

Matthias Ohler, 31.01.2012

Schnee oder Film? An manchen Tagen muss man sich entscheiden

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 30.01.2012

Heute mal zur Abwechslung was Gelehrsames, eine Art Montags-Wochenbuch-Leser-Test. Welcher Zeittyp sind Sie? Oder besser - in welchem Zeit-State lesen Sie?

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Danke Marcel Reich-Ranicki!

Raimund Schöll, 28.01.2012

Atmosphärische Highlights sind im Bundestag ja eher selten zu besichtigen. Aber gestern fand eines statt.

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Thai Cooking

Raimund Schöll, 27.01.2012

Abends beim Thailänder, irgendwo in München Schwabing.

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Anne Will nach Gunther Schmidt

Matthias Ohler, 27.01.2012

Medien sind wie prall gefüllte Kühlschränke

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Ethikdialoge - ein Erfahrungsbericht

Raimund Schöll, 25.01.2012

Vor kurzem bekam ich in meinem Büro Besuch von einer Kollegin, die im Rahmen ihrer Supervisionsausbildung das Thema „Ethik in Coaching und Supervision“ näher untersucht.

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Menominee

Matthias Ohler, 24.01.2012

Prüfe, ob du deine Kritiker respektierst.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 23.01.2012

Montage sind anders als Sonntage, Samstage und andere Tage. Finde ich beizeiten, wenn Montag ist. 

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Luft und Film

Matthias Ohler, 23.01.2012

"Unter schwierigen Umständen, die ihm fast keine Chance lassen

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Habitación Rheinfelden

Matthias Ohler, 20.01.2012

Vergangene Nacht wohnte ich in einem Hotel im schweizerischen Rheinfelden

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Meinungsbildung

Raimund Schöll, 19.01.2012

Zwischen Idealismus und Realismus, zwischen Entdecktem und Entdecker, gibt es einen Zusammenhang.

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Gratulation, Martin Schulz!

Raimund Schöll, 18.01.2012

Martin Schulz, SPD-Europaabgeordneter, gelernter Buchhändler und früherer Fußballer von Rhenania Würselen, ist gestern mit deutlicher Mehrheit  für die kommenden 2,5 Jahre zum Präsident des europäischen Parlaments gewählt worden.

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Untergeher

Matthias Ohler, 18.01.2012

"Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte."

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Glückwunsch, Ali!

Matthias Ohler, 17.01.2012

"Es ist schwierig, bescheiden zu sein, wenn man so großartig ist wie ich."

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 16.01.2012

Der Winter wintert, - kann, will sich nicht entscheiden: kalt oder warm? Schnee oder Regen? Sonne oder Himmel grau?

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Nordkorea, Gefühlsarbeit und glücklicher Kapitalismus

Raimund Schöll, 14.01.2012

In Nordkorea wurden mehrere Menschen zu einem halben Jahr Zwangslager verurteilt, weil sie

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Zölibat

Matthias Ohler, 10.01.2012

Der Rücktritt Philipp Hildebrands als Schweizer Nationalbankchef könnte dazu veranlassen, mal wieder darüber nachzudenken, welche Ideen von Wissen wir eigentlich haben

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 09.01.2012

Wulff klebt am Amt. Oder klebt das Amt an ihm? Wer weiß?

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Hundekehlen

Matthias Ohler, 07.01.2012

Könnte man so denken?:

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Salzburg bei Schnürlregen und mit Thomas Bernhard

Raimund Schöll, 06.01.2012

Salzburg bei Schnürlregen. Der sei typisch für diese nordalpine Stadt an der Salzach, heißt es.

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Schluss jetzt?

Matthias Ohler, 05.01.2012

Ach Gott, was war denn schon

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Seeabenteuer zu Hause

Matthias Ohler, 02.01.2012

Sie zauberten eine schöne Atmosphäre, wie nur sie es können

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Möglichkeiten

Matthias Ohler, 01.01.2012

Der Küchenchef des Restaurants, das ich einst leitete, war Franzose

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Reifenwechsel

Matthias Ohler, 31.12.2011

Es war ein brodelndes Jahr, scheint mir. Und vieles ist nicht zu Ende gekocht.

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Ausklang 2011

Raimund Schöll, 30.12.2011

Ein ausklingender Satz zu 2011......2011.....2011.....2011.....2011.....2011.....2011....

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Brot & Böller

Matthias Ohler, 30.12.2011

"Brot statt Böller." Ein oft gehörtes Motto der Gegner einiger Silvestertraditionen

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Mittwoch

Matthias Ohler, 28.12.2011

Mittwoch. Mitte der Woche. Das Wochengefühl will sich mir aber nicht wirklich einstellen

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Weihnachstmontagsgedenke

Raimund Schöll, 26.12.2011

Heiliger Abend - vorbei. Alle anderen Abende werden jetzt voraussichtlich wieder unheiliger, ahnt man.

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In Weimar gewesen – plötzlich laufen Wörter an dir vorbei

Raimund Schöll, 25.12.2011

An einem trüben Dezembertag, spätnachmittags in Weimar neulich. 

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Eisenbahn-Anlage

Matthias Ohler, 23.12.2011

Afghanistan hat seine erste Bahnstrecke

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Vorweihnachts-Wulffologie

Raimund Schöll, 22.12.2011

Bundespräsident Wulff hat sich heute Nachmittag geäußert - zu seinen Fehltritten, reuig und vielleicht auch „endlich“.

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Weihnachts-Gesellschaft

Matthias Ohler, 22.12.2011

Ein atmosphärisch interessanter Event ist die zu erwartende Weihnachtsansprache

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Unsere deutschen Hilfs-Verben - Tipp für Präsidenten

Matthias Ohler, 21.12.2011

Es sind die Nuancen im deutschen Verben-Dschungel, bei denen wir Hilfe suchen

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Amtliche Schäden

Matthias Ohler, 19.12.2011

"Hätt ich doch auch gemacht" gilt hier nicht. 

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Wulff und die Sehnsucht nach dem Übermenschen

Raimund Schöll, 18.12.2011

Bundespräsident Wulff zog einst aus, um der zu werden, der er nun ist. Doch schon nagen sie an ihm, singen auf seinen Rücktritt zu: „Macht ihn wieder zum Hänschen klein“.

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Bestens aufgehoben

Matthias Ohler, 18.12.2011

Zum 4. Advent

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War was?

Matthias Ohler, 17.12.2011

Die indische Schriftstellerin und politisch Aktive Arundhati Roy

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Chandos auf den Weihnachtsmärkten

Matthias Ohler, 15.12.2011

Es ist eine Zeit, atmosphärisch so übersoffen, daß man das Wort Atmosphäre gar nicht in den Mund nehmen mag

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Weihnachtsgedanken

Raimund Schöll, 13.12.2011

An Weihnachten sollst du inne zu halten, sagt man, sollst dich besinnen, freundlich zu deinen Lieben und Bekannten sein, sagt man, und dich einfach innig freuen. Stille Nacht, heilige Nacht.

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Simulation - zum Dritten

Matthias Ohler, 12.12.2011

Die Welt der Märklin-Eisenbahn war (und ist) die weihnachtliche Komplexitätsreduktion

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 12.12.2011

Ich habe vieles in diesen Tagen über mich nicht aufgeschrieben, teils aus Faulheit 

(O.G)

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Simulation - eine Anfügung

Raimund Schöll, 11.12.2011

Berufssimulatoren als Erholungsreise in die Kybernetik 1. Ordnung?! Klasse Idee. (nach Facebook: gefällt mir!). Man könnte  vielleicht auch sagen - der Simulator als Fahrstuhl in eine Welt, in der noch alles seine Ordnung hat.

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Simulation

Matthias Ohler, 11.12.2011

Die SZ berichtet in ihrer Wochenendausgabe von Berufe-Simulatoren

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Nichts

Matthias Ohler, 08.12.2011

Verstorben hinterlassen wir nichts. Das ist die Lücke. Denkt Victor.
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Schnee

Matthias Ohler, 05.12.2011

Dieser Augenblick des Erwachens unterm frischen Schnee, der dann doch noch kam, wie immer.

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Sprechen überbrückt

Raimund Schöll, 03.12.2011

Samstag Mittag im Getränkeladen. Plötzlich jaulendes Sirenengeheul, und von überall her Martinshörner. 

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Idyll

Matthias Ohler, 03.12.2011

Heute morgen beim Fleischer

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Bombengeschäft

Matthias Ohler, 02.12.2011

Am Sonntag möchte ich mit dem Zug von Heidelberg nach Köln fahren.

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Meta-Ebene

Matthias Ohler, 01.12.2011

Norbert Bolz war der einzige im Nachhinein vernünftige Grund, gestern bei Anne Will vorbeizuschauen

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Glas

Matthias Ohler, 29.11.2011

Dann blieb ich vor einem der Fenster im Treppenhaus stehen.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 28.11.2011

Der südkoreanische Philosoph Byung-Chul Han postuliert in seinem lesenswerten Essay die Müdigkeitsgesellschaft.

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Esposito ins Kanzleramt?

Matthias Ohler, 27.11.2011

Postuliert, wer einen Unterschied zwischen Real- und Finanzwirtschaft postuliert

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Gutti`s back

Raimund Schöll, 24.11.2011

Gutti `s back. Aber was vor noch nicht allzu langer Zeit ehrfürchtigen Beifall erntete, als mutiges Dagegenhalten gegen das langweilige Polit-Establishment (man erinnere sich an das erste New York Bild am Time Square)

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Losmachen

Matthias Ohler, 24.11.2011

Ego-State-Therapy-Weltkongress in Heidelbergs einzigartiger Stadthalle

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Äußerlichkeiten

Matthias Ohler, 22.11.2011

Zwei Figuren: Systemikerin und Atmosphärikerin.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 21.11.2011

Was wäre Vergeblichkeit? Du entdeckst ein undefinierbares Teilchen im gerade aufgesetzten Nudelwasser, versuchst das Teilchen mit deiner Hand heraus zu fischen. 

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Zauber

Raimund Schöll, 20.11.2011

Da war diese große Pappel. Frei und stolz stand sie an der Biegung eines versiegenden Baches. Wir nahmen unter ihr Platz und sahen den Schwalben zu. 

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Schein

Matthias Ohler, 19.11.2011

Ab einem gewissen, sicher sehr hohen Grad von Komplexität

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Wolf Biermann's legendäres Konzert

Raimund Schöll, 17.11.2011

Vorgestern habe ich zufällig in Wolf Biermann’s berühmtes und inzwischen legendäres Kölner Konzert von 1976 rein gezappt, welches der SED-Nomenklatura einst als Vorwand gedient hatte, ihn aus der ehemaligen DDR auszubürgern. 

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Aktanten-Vorbereitung

Matthias Ohler, 17.11.2011

Vor der Fahrt zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hypnose

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Atmosphärische Übertragung

Matthias Ohler, 15.11.2011

Freitag und Samstag durfte ich Humberto Maturana erleben

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 14.11.2011

Ein Buch lesen bedeutet, sich eine Welt aneignen. Wer ein Buch in den Händen hält und liest, ist im Besitz der Welt des Buches.

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kongresstourette

Raimund Schöll, 11.11.2011

kongress in a-Stadt – die moderne heldenbühne. alte fachhaudegen strecken jungen zöglingen die fleckigen hände entgegen. jahrmarkt der eitel- und dreideutigkeiten. 

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Dr. Karl's # Abendandacht #

Raimund Schöll, 10.11.2011

Unterm Lampenschirm

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Geld

Matthias Ohler, 09.11.2011

Von sozialer Steuerung durch Geld oder vermittels des Geldes zu reden

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Krügers Feierabend(ab)dichtung

Raimund Schöll, 08.11.2011

Feierabend. Krügers Innenwildnis schlägt sich Bahn, weiß nicht, worauf sie hinaus will, ist einfach da, breitet sich stoßweise aus bis in die Fingerkuppen. 

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Mischa Maisky

Matthias Ohler, 08.11.2011

Ein tief hineinreichendes Bad im 19. Jahrhundert

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 07.11.2011

Lese gerade in Fritz J. Raddatz' Tagebuchaufeichnungen 1982-2001. Eine mir eher fremde Welt (Sphäre), die er da beschreibt. Von A Améry bis Z Zuckmayer. 

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Naturhorn

Matthias Ohler, 06.11.2011

Gestern besuchte ich ein Hubertus-Konzert von professionellen Naturhorn-Bläsern

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Neulich in der S-Bahn

Raimund Schöll, 06.11.2011

Flughafen S-Bahn nach HH Hbf. Mir schräg gegenüber Mann mit Brille, fettig schwarz lichtes Haar, nach vorne gekämmt, wirkt ein wenig unspeislich. 

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Hard Apples

Matthias Ohler, 04.11.2011

UPS will mir ein Paket zusenden - Fotobücher von Apple.

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Brief und Börse

Matthias Ohler, 04.11.2011

Jetzt haben sie ihn ja klein gekriegt. Und die Börsen schlagen aus. Das ist normal.

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"Demokratische Mütter" - ein kurzer Antwortbrief

Raimund Schöll, 02.11.2011

Papandreou soll heute angesichts seines geplanten Referendums gesagt haben, die für nächste Woche vorgesehene Ausschüttung der 8 Milliarden brauche man nun doch noch nicht ganz so dringend.

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Demokratische Mütter

Matthias Ohler, 02.11.2011

Warum sollte die Mutter der Demokratie nicht machen, was sie schon vor zweieinhalbtausend Jahren vorführte,

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Atmo-Trip

Matthias Ohler, 01.11.2011

Fahrt nach Riegel

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 30.10.2011

Hin und wieder...

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Weltspartag - könnte ein Schwein Griechenland retten?

Raimund Schöll, 28.10.2011

Heute ist Weltspartag. Die Tradition besteht seit dem 31.10.1925 und wurde ein Jahr zuvor auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand, Italien, beschlossen.

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Bare Münze

Matthias Ohler, 27.10.2011

eine handtellergroße Münze (!) mit einem Pferd darauf; aufgeprägte Wertangabe: 1 Billion Mark

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Theorieschnipsel: Membran

Matthias Ohler, 25.10.2011

Ein wesentliches theoretisches Interesse der Theorie lebender Systeme

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Einige Gedanken zu Libyen nach Gaddafi

Raimund Schöll, 25.10.2011

Dass Gaddafi nicht mehr lebt, hat sich herum gesprochen.

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Liebe und Systeme

Matthias Ohler, 24.10.2011

Zuweilen wird der Systemtheorie ja vorgehalten, sie sei etwas unterkühlt

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 23.10.2011

Sanftes Zugschaukeln auf Reisen - die geheime Wiege des Erwachsenen.

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Toren zählen

Matthias Ohler, 23.10.2011

Wenn´s´doch so einfach wäre

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Betriebsklima - Ein Plädoyer für Atmosphärologie in Organisationen

Raimund Schöll, 19.10.2011

Viele kennen das. Man kommt eines Morgens in den Betrieb und irgendwie ist die Atmosphäre anders als am Vortag. 

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Rösner's Abendgang

Raimund Schöll, 18.10.2011

Geruch von verbranntem Ofenholz durchzieht die Kleinstadtluft. Auf dem Nachhauseweg bei Nebelniesel geht Rösner wie immer die schwach beleuchtete Straße entlang. 

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Coaching oder nicht?

Matthias Ohler, 19.10.2011

Brauch ich nun eine(n) Coach oder nicht?

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Euro-Jazz und Fiskalunion

Matthias Ohler, 18.10.2011

Ein Wort als atmosphärischer Aktant, oder besser: als Test für atmosphärische Möglichkeiten

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Was man so sagt, montags und an anderen Tagen

Raimund Schöll, 16.10.2011

Beim Warten auf die S-Bahn. Das kann ich nicht verstehen, sagt der kleine Junge kopfschüttelnd und wild gestikulierend zu einer neben ihm stehenden älteren Dame. Wie kann Gott die Welt erschaffen haben? 

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Geld oder Sex

Matthias Ohler, 17.10.2011

Für Betriebsräte gilt das Ehrenamtsprinzip.

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Waldgang

Raimund Schöll, 16.10.2011

Auf Ahornböden.....

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Community for Content

Matthias Ohler, 16.10.2011

Der Buchhändler soll Kompetenz-, Beratungszentrum für literarische, wissenschaftliche Inhalte

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Hinterseer hin oder her

Raimund Schöll, 13.10.2011

Warum wandern Leute freiwillig durch Alpenlandschaften? Und seit wann? Mit Stöcken und Wanderschuhen, kehren ein in Buschenschänken, trinken und essen und gehen dann weiter.

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Morgengebäck

Matthias Ohler, 13.10.2011

Jetzt, wo es so spät erst hell wird, wirken die Menschen

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Im Herbst am Meer

Matthias Ohler, 11.10.2011

Wer den Elsaß besucht

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 09.10.2011

Nun hat wieder der Herbst zugegriffen. Auf Bäume, Wiesen, Dörfer, Städte und auf mich.

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Ochsenaufbruch - Bayerninternas für die, die's interessiert

Raimund Schöll, 08.10.2011

Der wankelnde Horst hätte heute auf dem Parteitag der CSU beinahe den schwarzen Peter an die Seite gestellt bekommen, der in Stil und Rhetorik Franz Josef gerade wieder aufleben ließ...

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Dünnbier's Geräusche

Raimund Schöll, 07.10.2011

Ein Geräusch bemüht sich gerade, mir ins Ohr zu fallen. Dieses lästige Heizungsflüstern, welches heiser hier in den Raum hineinwirkt.

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Die Piraten - lassen sich beim Denken beobachten?

Raimund Schöll, 05.10.2011

Die Piratenpartei hielt heute in Berlin ihre erste Bundespressekonferenz nach der erfolgreichen Berlinwahl ab. 

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Dunkle Seiten

Matthias Ohler, 04.10.2011

So wie es die dunkle Seite des Mondes eigentlich nicht gibt

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 02.10.2011

Roberto Benigni: Das Leben ist schön. Man will es glauben.

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Sommer im Herbst im Oktober

Raimund Schöll, 02.10.2011

Morgens.

Nebel taucht alles in Schlieren.

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Rechnen im Casino

Matthias Ohler, 01.10.2011

Vielleicht ist der Irrtum nicht der, man habe aus Börsen Casinos gemacht

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Masse und Macht - AI in Polizeiaktion

Raimund Schöll, 01.10.2011

Auf dem Rückweg vom Oktoberfest. Altweibersommer, ausgelassene Stimmung, großes Menschengedränge - überall auf den Zugangsstraßen. 

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Abweichler

Matthias Ohler, 30.09.2011

Dass Norbert Lammert den sogennanten Abweichlern im Deutschen Bundestag gestern Rederecht einräumte

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Europas Bläschen und nochmal Facebook

Matthias Ohler, 29.09.2011

Anne Wills Gesprächsrunde gestern Abend ließ interessante Beobachtungen zur Entwickung von "heißen", emotionierten Begriffen zu,

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Aktanten-Vergessenheit

Matthias Ohler, 28.09.2011

Gestern besuchte ich gemeinsam mit Kolleginnen wieder eins der Restaurants, die ein bißchen auf sich halten.

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Bücheraromen

Raimund Schöll, 27.09.2011

Manchmal, wenn er die Bücher seiner kleinen Bibliothek ansieht, denkt er: Mein Gott, was schon alles gedacht worden ist und wahrscheinlich noch gedacht werden wird!

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Maturana und Die Ewige Verdammnis

Matthias Ohler, 27.09.2011

Auch wenn mir die Angstbesetzer-Worte des Mittelalters, wie ´Fegefeuer´ und ´Ewige Verdammnis´, nicht wirklich attraktiv erscheinen

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Her-bs-t

Matthias Ohler, 26.09.2011

"Onkel Tiis, hör mal, wie genau die Sprache is:

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 26.09.2011

Herbst

einst ausgewandert du und nun wieder zurück.

 

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Facebook Total

Raimund Schöll, 24.09.2011

Facebook-Gründer Marc Zuckerberg präsentierte gestern auf der Entwicklerkonferenz F8 die geplanten Änderungen für seinen Datenkonzern.

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Kontingenz

Matthias Ohler, 24.09.2011

Der konsequenteste mir bekannte Kontingenzler war der amerikanische Kulturwissenschaftler Richard Rorty

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Päpste überall - an offenen Fenstern?

Matthias Ohler, 23.09.2011

Daß ausgerechnet ein Papst in einem Parlament zu einer offenen Diskussion einlädt

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L'Angst und der Papstbesuch

Raimund Schöll, 21.09.2011

Der Papst kommt nach Deutschland und einige scheinen sich so vor ihm zu fürchten, dass sie ihm sogar während seiner Rede im Bundestag fern bleiben wollen.

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Tunnel

Matthias Ohler, 20.09.2011

Ein Kollege hatte unlängst einen Auftrag in der Schweiz mit allen Zollformalitäten zu erledigen.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 19.09.2011

Um zu verstehen, musst du in die Dinge eindringen, dich in ihnen drehen und wälzen. 

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O'zapft

Raimund Schöll, 17.09.2011

Der Münchner Oberbürgermeister Ude hat heute - diesmal mit zwei Schlägen nur - die Wies'n o'zapft. Nicht schlecht, aber er ist ja - seit 18 Jahren - schon in Übung.

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Hustenkonzert

Matthias Ohler, 13.09.2011

Unruhe an den Finanzmärkten können wir nicht brauchen

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 11.09.2011

Was ist Denken? Dieses Tun, das einen vorantreibt, unter Druck setzt, glücklich machen kann und hoffen lässt. 

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Erlöseraktanten

Matthias Ohler, 11.09.2011

Helmut Schmidt macht das Rennen: Vielen Deutschen gilt er als derjenige, der besonders mit den Kohle-Krisen am besten fertig würde.

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Selbstorganisation und Urteil

Matthias Ohler, 10.09.2011

Wie sich die Bilder schon wieder gleichen - und die Kommentare unterscheiden.

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Kailash Baku Berlin

Matthias Ohler, 09.09.2011

Beim Hypnose-Kongress in Berlin treffe ich Eberhard Brunier

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Schau mal

Raimund Schöll, 08.09.2011

Schau mal da schläft ein Beeeeeby, schau mal und da ist ein Meeeeeedchen und ein Junge und das, das ist ein Riiiiiiiiieeeeeeese.

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Wittgenstein im Odenwald

Matthias Ohler, 06.09.2011

Die neuen Gebäude der systelios-Klinik in Siedelsbrunn

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 04.09.2011

Schöne Tage - geben oft Anlass, sich auch an all die vergangenen schönen Tage zu erinnern

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Früher Herbst

Raimund Schöll, 02.09.2011

Grau die Bucht

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Wie verändert Verreisen, atmosphärologisch gesehen? Ein Interview

Raimund Schöll, 31.08.2011

Warum fahren wir in den Urlaub oder warum verreisen wir? Eine von vielen Antworten könnte lauten: wir tun dies, um neue Atmosphären zu erleben und vielleicht auch, weil wir hoffen, uns neu zu entdecken. Reisen verändert, heißt es ja auch so schön.

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Gold - aussen und innen

Matthias Ohler, 31.08.2011

Aufmerksamkeitsfokussierung entscheidet über atmosphärische Aktanten und deren Beitragswirksamkeit

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Siege nach Regeln

Matthias Ohler, 30.08.2011

Wozu also die ganze Aufregung? Die Spielregeln werden von allen eingehalten.

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Alle brauen mit

Matthias Ohler, 29.08.2011

Weiter geht´s im bunten Kesseltreiben der Meinungsmaschine

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Luftgitarre und Luftschloss

Matthias Ohler, 28.08.2011

Die "Nichte des Teufels" - wie sie sich selbst nennt - Aline Westphal ist Luftgitarren-Weltmeisterin 2011.

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Gold und andere Meinungsanleihen

Matthias Ohler, 27.08.2011

Die Meinungskoalitionen wechseln ja derzeit schneller als es Regierungskoalitionen könnten.

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Meditation

Matthias Ohler, 26.08.2011

Heizungs- und andere Versorgungsrohre, Packtische, Neonröhren, Regale,

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Scheußlich schmerzhafte Gewissheit

Matthias Ohler, 24.08.2011

Das eine oder andere wird nun - zumindest auf gewisse Weise - unkapiert bleiben.

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Victor übers Wetter

Matthias Ohler, 23.08.2011

Immer noch eine unserer vorherrschenden Logiken scheint zu sein: alles hat eine Ursache.

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Habitus und Hoffnung

Matthias Ohler, 22.08.2011

Was ist Hoffnung? Bessere Frage: Wann entsteht sie? Beim Lesen von Interviews, zum Beispiel.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 22.08.2011

Manchmal, wenn ich einen Menschen noch nicht allzu gut kenne, ordnet sich dieser in meinem Kopf einer Stelle in München zu. 

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Win-win oder was? - Ein Interview mit Aldo Haesler über Geld und seine atmosphärischen Wirkungen

Raimund Schöll, 21.08.2011

Wir führen ihn gern begeistert im Munde, den politisch korrekten Satz - Jeder gewinnt! -, das Ganze gern auch Win-win Situation genannt. 

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Welt-Fussball

Matthias Ohler, 20.08.2011

Spaniens Erste Liga streikt - im Männerfussball.

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Viel Spaß damit! - Dienstleistungsgesellschaft 2030

Raimund Schöll, 18.08.2011

Neulich hatte ich einen Traum. Der ging ungefähr so: Ich gehe zum Bäcker in der Innenstadt. Als ich gerade bezahlen will, murmle ich aus einer unwillkürlichen Laune heraus, dass doch nichts über eine gute Breze gehe. 

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Altgenossen und Alt-SSer - Statt eines Kommentars

Matthias Ohler, 16.08.2011

Ich habe eine interessante Erfahrung gemacht, als ich in meinem Hotel ein Altherrentreffen mit Übernachtung angenommen hatte

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Treffen sich zwei Altgenossen zum Mauerbau

Raimund Schöll, 17.08.2011

Im Spiegel der neuesten Ausgabe (Nr. 33) steht zu lesen, wie sich neulich zwei ältere Herren aus SED Altkaderkreisen...

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Schieflagen graderücken

Matthias Ohler, 16.08.2011

Ein Klassiker, vielleicht sogar ein alter Hut - aber unter atmosphärischer Perspektive ein Lehrstück, wie es besser nicht geht: Loriots "Das Bild hängt schief".

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Cocker, Lil B, und "Gehör"

Matthias Ohler, 15.08.2011

Die Uhr tickt für die Musikindustrie.

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Dünnbiers Rumpfologie des Mannes

Raimund Schöll, 15.08.2011

Die Beobachtung von Männerrümpfen, vorzugsweise am Strand, ist noch eine relativ junge Forschungsperspektive.

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Ein Freizeichen, kein Aktenzeichen

Raimund Schöll, 14.08.2011

Ich geb’s ja zu. Mir ist mein Leben oft ein Rätsel, ein „Aktenzeichen XY ungelöst“. Nur im Gegensatz zum Fernsehaktenzeichen - auch bei wiederholter Vorführung kommt kein Heureka. 

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"CHINA AUCH BEI MAUERN WEITER ALS DER REST DER WELT"

Matthias Ohler, 13.08.2011

Die Berliner Mauer schützte wen?

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Von wegen Naturgesetze

Raimund Schöll, 11.08.2011

Windstille in dieser Inselnacht. Die Grillen konzerten im Stereosound von links nach rechts und von rechts nach links, begleitet vom Kläffen eines Hundes, der sich irgendwo in der Nähe herum treibt.

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Wirtschaft gehört ins Feuilleton.

Matthias Ohler, 12.08.2011

Wirtschaft gehört ins Feuilleton.

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Ruhe bitte!

Matthias Ohler, 11.08.2011

Die Kommentare der Presse sind eine atmosphärische (ziemlich geladene) Reaktion auf eine atmosphärische Intervention oder Verstörung (auch ziemlich geladen).

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"Dichte" Beschreibung, Mißbrauch und die Odenwaldschule

Raimund Schöll, 10.08.2011

Um Atmosphären konzeptionell zu fassen zu kriegen, eignet sich meines Erachtens besonders gut der Terminus technicus von Clifford Geertz - „dichte Beschreibung"

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Rosina und Maurice

Matthias Ohler, 10.08.2011

In einer Küche nebeneinander an der Wand neben dem Küchenfenster: Apfel-Stilleben von Rosina Wachtmeister und Stilleben im Café von Maurice de Vlaminck.

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Randale, Demo, oder was?

Matthias Ohler, 09.08.2011

Wie die Zeiten sich doch wiederholen:

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Wie früher

Raimund Schöll, 09.08.2011

Aus Nostalgie besuche ich einen kleinen Buchladen in meiner Heimatstadt München. Das letzte Mal muss ich vor ungefähr vor 15 Jahren dort gewesen sein, erinnere ich mich.

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London kindisch

Matthias Ohler, 09.08.2011

An der Londoner Börse von Panik zu sprechen, auf den Straßen Tottenhams von Randale und zügellosen Raubzügen

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 08.08.2011

Das absichtslose Schreiben, das Schreiben aus dem Körper heraus ist das beste Schreiben. 

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Kafkaeskes aus Prag

Raimund Schöll, 07.08.2011

Prag, eine jungfräuliche Begegnung für mich. Gleich nach der Ankunft treten wir an, zum ersten touristischen Kamelgang. 

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August im August

Matthias Ohler, 07.08.2011

.. und dann war doch Sommer

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November im August

Matthias Ohler, 07.08.2011

Du stehst am frühen Morgen auf, um Feuer zu machen für zwei am gestrigen Tage eigenhändig eingewürzte Wildschweine,

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Mubarak und die Gnade der Debilität

Raimund Schöll, 04.08.2011

Mubarak im rollenden Krankenbett vor Gericht, hinter Käfiggittern. Kraftlos hebt er die Hand wie zum Schwur, um die eigene Unschuld am Tod von über 800 Menschen im Januar an Kairos Tahir Platz zu bekunden.

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Caillebotte über den Dächern von Köln

Matthias Ohler, 04.08.2011

Vor kurzem noch in Montpellier, jetzt in Köln

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Geist or Ghost

Matthias Ohler, 01.08.2011

Komparativ und Superlativ sind machtvolle grammatische Werkzeuge und dementsprechend atmosphärisch durchaus vorsichtig zu benutzen. Dennoch: Carl Auer - Geist or Ghost gehört für mich zu den besten Büchern

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 01.08.2011

Die Zeit momentan ist eine Durchgangszeit. Das ist jedes Jahr so. August ist der Durchgangsmonat, eine Passage. 

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Rituale und Sprechakte

Matthias Ohler, 28.07.2011

Es dürfte sich lohnen, Rituale unter dem Gesichtspunkt ihrer atmosphärischen Bedeutung zu betrachten.

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Atmosphärische Intelligenz eines Reporters

Raimund Schöll, 27.07.2011

Gestern auf der Autobahn, Radio hörend. Auf beinahe allen Infokanälen wird über Norwegen gesendet. "Norwegen nach dem Attentat...." 

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Atmosphärische Intervention

Matthias Ohler, 27.07.2011

Am Scheitelpunkt, wo gesellschaftliche Atmosphären großflächig kippen können und sich im alltäglich Kleinen in Enge und Misstrauen ausdifferenzieren, ist das, was Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg getan hat, ausgesprochen wohltuend

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Morgengebäck

Matthias Ohler, 26.07.2011

Ich besuche Bäckereien, in denen man im Verkaufsraum auch etwas vom in den hinteren Räumen stattfindenden Produktionsgeschehen mitbekommt,

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 25.07.2011

Ein schöner Satz von Alfred Polgar, in seinem Stück „Republikanischer Hofgarten“: „Man tut etwas für den allgemeinen Lufthunger. 

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Mediterraneo

Raimund Schöll, 24.07.2011

Grillenzirpen lädt ein, den inneren Selbstgesprächen mit Abstand zu lauschen. Der Wind, das Licht, die Gerüche, das Meerwasser, hier in dieser Atmosphäre kommt man sich wie selbstverständlich näher. Man denkt körperlicher und fühlt bewusster, klarer als anderswo.

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Das Meer spricht

Matthias Ohler, 23.07.2011

Selig sein

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An alle Meeresurlauber

Raimund Schöll, 23.07.2011

Das Meer, wellend rauschend schmatzend glucksend schäumend plätschernd brausend, gefräßig nach Land schnappend, im nächsten Augenblick zart, zaghaft und schüchtern den Krebsgang probend, verrichtet über grauen und blauen Himmeln seit Jahrmillionen täglich sein ewig gleiches Geschäft. 

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Oswald Spenglers Adepten

Raimund Schöll, 22.07.2011

Um seines 75. Todestages zu gedenken, sind sie am Nordfriedhof in München ans Grab des Kulturphilosophen Oswald Spengler getreten, mit ernsten Mienen und einem Kranz aus weißen Rosen in der Hand.

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Wunsiedel

Raimund Schöll, 21.07.2011

In Wunsiedel haben sie über Nacht das Grab von Rudolf Hess planiert. Seine sterblichen Überreste werden auf Wunsch der Angehörigen still und heimlich auf hoher See endbestattet. 

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Mücken vorm Oleander

Matthias Ohler, 14.07.2011

Die französische Sprache beheimatet in einem anderen musikalischen Haus.

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Unter der Tamariske

Raimund Schöll, 10.07.2011

Unter der Tamariske findest du Schatten, überall am Mittelmeer, oft den einzigen, den es gibt weit und breit. Der Baum hat etwas Kümmerliches an sich. 

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Forschungstouren und Netze

Matthias Ohler, 24.06.2011

Raimund Schöll und sein Kollege gehen zeitgleich auf atmosphärische Forschungstouren

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Der Vortrag

Raimund Schöll, 23.06.2011

Neulich erzählte mir ein Kollege, der wie ich als Führungscoach arbeitet, von folgender Begebenheit: Von einer erfolgreichen Pharmafirma erhielt er den Auftrag, vor dem Top-Managementteam einen Vortrag zu halten.

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Abendländisches Denken

Raimund Schöll, 22.06.2011

Der Mensch trägt an seinen Erfahrungen, aber auch an seinem Körpergewicht. Körpergewicht und Erfahrung verhalten sich aber nicht zwangsläufig proportional zueinander.

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Planen Kaufen Erleben

Matthias Ohler, 22.06.2011

Vieles, dem wir Atmosphäre zuschreiben, ist artifiziell im besten Sinne.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 20.06.2011

Der Mensch trägt nicht nur an seinem Gewicht, sondern auch an seinen Erfahrungen. 

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Bodo by the way

Matthias Ohler, 19.06.2011

Jede Begegnung mit Bodo Gehrke bereichert mich ungemein.

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Überall blinkt´s

Raimund Schöll, 18.06.2011

Du bist unterwegs in der Großstadt - sagen wir Berlin - gehst dort den Kudamm entlang, blickst nach links, blickst nach rechts, natürlich auch nach vorn, sonst wäre es ja auf Dauer ein Problem. 

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System- und Sphärenmigranten

Matthias Ohler, 18.06.2011

Zum ersten mal dabei bei einer Tagung einer bestimmten Ausrichtung im beraterisch-therapeutisch-retterischen Bereich.

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Wie man vorkommt

Matthias Ohler, 17.06.2011

Für den neurobiologischen Alltag gilt das Gleiche wie für den psychologischen, den soziologischen, den atmosphärologischen

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Dumm gelaufen

Raimund Schöll, 16.06.2011

Mittsommertag. Zwei Männer gehen durch X-Stadt. Der eine schlendert federnd, seine linke Hand fest zur Faust geschlossen, die Ackergasse entlang. 

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Gruß an´s Kollektiv

Raimund Schöll, 16.06.2011

Dass die Unterschiede zwischen Ossis und Wessis überwunden, die einst Blüten treibenden Verständigungsprobleme endlich  so gut wie vorbei seien, hört man derzeit oft.

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Weiter mit Victor III

Matthias Ohler, 14.06.2011

Ich gehöre allen

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Ghandhi´s Schnitzer

Raimund Schöll, 14.06.2011

Heute hab ich zufällig etwas Interessantes von Mahatma Ghandhi (02.10.1869 - 30.01.1948) zu lesen bekommen. Kurz vor seiner Ermordung soll er seinem Enkel Arun einen Talisman, auf dem „sieben Schnitzer“ eingraviert waren, geschenkt haben. 

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Wandererlebnis

Raimund Schöll, 13.06.2011

Ein Mann namens Nicolas Hofer begibt sich im Lauf seiner Wandertour in eine alte Dorfkirche.

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 13.06.2011

Wie viel Autonomie braucht es, von Zeit zu Zeit zu schweigen? Präziser: wie viel Autonomie braucht es, zu schweigen während der andere eine Antwort erwartet? (O.G.)

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Perspektivenwechsel mit Till

Matthias Ohler, 09.06.2011

Carsten Tills Workshop zum Thema Perspektivenwechsel war ein atmosphärisches Highlight, wie ich es lange nicht mehr auf Kongressen erlebt habe

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Regenlauf

Raimund Schöll, 09.06.2011

Nachmittags bei leichten Niesel, Joggen durch ein norddeutsches Waldstück am See. Anfangs ein wenig staksig ob des vielen Sitzens die Stunden zuvor, arbeitet sich sein Körper rhythmisch atmend in die Naturblase hinein. 

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Gurken, Sprossen, Atomkraftwerke und der Führer

Matthias Ohler, 07.06.2011

Das atmosphärische Gebräu in den aufsprossenden Diskussionen um EHEC erinnert mich fatal an die brennenden Diskussionen nach dem GAU in Tschernobyl und besonders um die Informationspolitik

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EHEC - ein atmosphärologischer Erfahrungsbericht

Raimund Schöll, 06.06.2011

Spaßig ist´s momentan, wenn man die mediale EHEC-Wirrnis unter atmosphärologischen Gesichtspunkten verfolgt. Gurken und Salat? Bitte bis auf Weiteres keinesfalls verzehren, hieß es am 25. Mai zum ersten Mal. Von einem Tag auf den anderen gerät eine Welt in´s Wanken. 

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Montagsgedenke

Raimund Schöll, 05.06.2011

Manchmal denke ich, dass der Tag an dem ich geboren wurde sich täglich wiederholt. Jeder Tag eine kleine Geburt!

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Uhr

Matthias Ohler, 06.06.2011

Seit zwei Tagen hängt wieder eine Uhr in meiner Küche, über der Tür.

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Vorfinden

Matthias Ohler, 05.06.2011

Vorstellung: Die Tätigkeit des Herausfindens einstellen.

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Quersprechen im bissness

Raimund Schöll, 02.06.2011

„Sich committen“, „Aufträge generieren“, „Credit points aufbauen“, „Milestones definieren“,  „den benefit erhöhen“, „Awareness entwickeln“. In der Geschäftswelt bedient man sich gerne der Kürzel und Begriffe, die vorzugsweise angelsächsischen Managementbestsellern oder Wissenschaftsfiebeln entliehen sind.

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Schläft ein Lied in allen Dingen

Matthias Ohler, 01.06.2011

"Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“

(Joseph von Eichendorff, Wünschelrute)

Es gibt Unmengen von Interpretationen dieses Gedichts

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Weiter mit Victor

Matthias Ohler, 30.05.2011

„Willst du wissen, ob du vergessen bist, bringst du dich in Erinnerung. Du kannst nur hoffen. Und vergessen.“

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Text

Raimund Schöll, 29.05.2011

Manchmal reicht es schon, ein paar Buchstaben auf weißem Papier zu sehen und wie die Töne einer gut bespielten Orgel verwandeln sich diese innerhalb kürzester Zeit in ein aufregendes Konzert. 

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Systemtheorie und Atmosphären

Matthias Ohler, 29.05.2011

Systemtheoretische Ideen erweisen sich - neben anderen, wie etwa phänomenologischen - als außerordentlich hilfreich bei der Konzeptionalisierung einer Atmosphärologie des Zwischenmenschlichen. Beispielsweise die Matrix unterschiedlich fester oder loser Kopplungen von Akteuren und Aktionen in der Gestaltung von Beziehungen (Fritz B. Simon), Atmosphäre als Emergenzphänomen, uva.

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Blasale Erfahrungen

Matthias Ohler, 25.05.2011

Peter Sloterdijk hat sich bei seiner „philosophischen Interieursforschung“ des Begriffs der Blase bedient, auch im Plural.

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Montagsspruch

Raimund Schöll, 22.05.2011

Das atmosphärisch Dümmste, was man tun kann: Allzu oft sagen, was man nicht tun kann. (P.H.)

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Victor Klemperers Tagebücher

Raimund Schöll, 22.05.2011

Wer verstehen lernen will, wie Sprache, Dinge als Symbole, Kommunikationen, Menschen und Habitusformen als Aktanten atmosphärisch wirksam werden bzw. wie gesellschaftliche Atmosphären in private hineinwirken können, dem seien die Tagebücher Victor Klemperer´s empfohlen.

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Es ist aus

Raimund Schöll, 18.05.2011

23.23. Das Drängen im Herzen kam vorübergehend und in Pausen, aber anfallsartig. Köster lag im Hotelbett ohne dass er schlief. Er wartete auf den Schlaf, nein er erwartete ihn.

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Auto-Poiesis

Matthias Ohler, 17.05.2011

Atmosphäre (im übertragenen Sinn) ist sicher auch ein Resonanzphänomen. Ganz zwanglos bietet sich hier gleich der Gang in die Welt der Klänge an.

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Willensfreiheit

Raimund Schöll, 15.05.2011

Da hat doch dieser silbergrau melierte Politiker aus Frankreich in diesem Hotel in New York für ein paar Sekunden die Contenance verloren, weil ein junges 30-jähriges Zimmermädchen dessen Hotelsuite ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt betreten hatte, als der Politiker halbnackt aus dem Bad gelaufen kam.

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Parfum

Raimund Schöll, 13.05.2011

In Birnburg schlendert ein Mann namens Jakob Jod, ein Lied aus längst vergangen Zeiten pfeifend und mit Regenschirm um´s rechte Handgelenk, die Ledergasse entlang. 

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Ortswechsel als Methode der Selbstorgansation

Raimund Schöll, 10.05.2011

Neulich stand ein wichtiges Telefonat an. Kein Problem normalerweise, aber die ganze Sache hatte einen Webfehler: meine  Stimmung. Es handelte sich um einen dieser Fälle, wo die eigene Stimmung nicht zur gebotenen oder sagen wir besser zur zu bewältigenden Situation passt. 

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Wer singt, komplettiert sich. Atmosphärisches zum chorischen Gesang

Matthias Ohler, 08.05.2011

Warum sprechen wir Menschen? Und: warum singen wir? Es gibt viele Antworten in Form von Anekdoten, Aphorismen, ganzen wissenschaftlichen Abhandlungen. Wir müssten es ja nicht tun. Und doch empfindet, wer singt, dies häufig wie ein Muss. 

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Schmetterling

Raimund Schöll, 06.05.2011

Ein schwarz braun orange gemusterter Schmetterling. Er fliegt an mir vorbei, setzt sich auf die Holzterrasse.

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Seltsame Atmosphären an einem Sommertag

Raimund Schöll, 05.05.2011

Am Morgen des 10 August ging ich aus dem Haus die Straße entlang in den Wald hinein, sprang über Steine und Hölzer und vergegenwärtigte mir die Situation, in der ich mich befand. Nichts war geschehen, doch kam ich mir lächerlich vor an diesem Tag, weil ich mich morgens im Spiegel betrachtet hatte. 

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Aussichtsloses Unterfangen

Raimund Schöll, 04.05.2011

Trifft man durch Zufall auf einen Menschen, mit dem man in der Vergangenheit unangenehme Erfahrungen gemacht hat, sind mit einem Paukenschlag die gleichen Atmosphären angeregt. Dies zu ändern erscheint mir ein aussichtsloses Unterfangen.

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Dagegen

Raimund Schöll, 27.04.2011

Warum sollte ich in mich gehen? Ich hatte diesen Satz noch nicht ausgesprochen, da sah ich schon wie ein graues Haar mehr bei Herrn Dax, meinem Therapeuten, wuchs. Herr Dax hält es für eine ausgemachte Sache, dass ich Widerstand leiste. Widerstand, das ist die Lieblingsvokabel von Herrn Dax. Ich sei dauernd im Widerstand, daher würde ich keine Fortschritte machen in den Sitzungen, sagt er.

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Altern

Raimund Schöll, 26.04.2011

Dass wir alle altern ist eine Tatsache. Die Empörung darüber könnte man als Dummheit bezeichnen. So gesehen pflege ich täglich meine Dummheit.

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Baratmosphären

Raimund Schöll, 26.04.2011

Dem Müßiggang in Bars, den seichten Unterhaltungen dort haftet etwas Verzweifeltes an. Man parkt seinen Körper auf Hockern und Sofas, krallt sich an seinen Illusionen fest. Irgendwann folgt das Gespür wie überflüssig es ist, dort zu sein. Vielleicht ist das der wirkliche Grund, warum viel getrunken wird in Bars.

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Liebe

Raimund Schöll, 26.04.2011

Liebe ist ein interessantes Phänomen. Manchmal ist man anfallsartig durchflutet davon. Andererseits kann sie einem schnell abhanden kommen, wenn man nicht acht gibt. Die eigene Liebesfähigkeit sollte trainiert werden wie ein lebenswichtiger Muskel, denke ich.

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Victor Kleins Erste Hochrechnungen

Matthias Ohler, 22.04.2011

 Musik in Gaststätten macht mich einsamer als nötig.

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1 Gedanke, 3 Sprachen

Matthias Ohler, 12.04.2011

Wie ich von einem befreundeten Architekten erfahre, kann man die an einem größeren Bauprojekt beteiligten Firmen zu einem am gemeinsamen Ziel orientierten zusammen Arbeiten führen, indem man nicht mehr vorgibt als den Zeitpunkt, zu dem der Bau fertig sein soll, und natürlich das klar kommunizierte Einverständnis aller, den einzuhalten.

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Nachdenken über Schnürlich

Raimund Schöll, 11.04.2011

Auf und ab und hin und her geht Harald Schnürlich nicht nur am Tag, sondern auch zu Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint. In seinem Haus auf dem Parkett schlürft er zu seinen Bäumen, die aufgestellt in das Wohnzimmer hineinragen, zupft an diesem und an jenem Blatt, schaut aus dem Fenster während ihm in die Seele schießt, dass kein Mensch mit ihm gesprochen hat die letzten Tage, ja Monate, er aber mit jemandem gerne Worte hin und her gereicht hätte, weil das Leben ja nichts aufschiebt, sondern im Gegenteil vorwärts marschiert, dem großen Schatten entgegen, vor dem er sich allerdings nicht mehr fürchtet, weil die Dunkelheit unvermeidlich ist, sie sich ja schon in der Helligkeit auf ihn niedergelegt hat. 

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Reisegedanken

Raimund Schöll, 06.04.2011

Auf Geschäftsreise zu sein bedeutet für mich oftmals ein Eintauchen in einen gleichsam schwebenden Zustand. Obwohl ich meistens eine schwere Tasche mitschleppe und der Tag ereignisreich verlief, wird mir leicht. Besonders an Flughäfen, wenn abends das künstliche Licht einsetzt und alle Gegenstände in dieses typische Flughafenhell getaucht sind, glättet sich so manch innere Welle, versetzt einen die Atmosphäre woanders hin.

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Unsinn

Raimund Schöll, 03.04.2011

Neulich hat mir ein alter Bekannter einen Text vorgestellt. Es sei ein unsinniger Text, sagte er. Ihm täte aber gut, darüber geschrieben zu haben, es habe ihn bewegt, an diesem Unsinn zu arbeiten. Ich ahnte, was er damit meinte, ich kannte diesen Freund ja schon länger, aber beim Lesen schließlich fand ich diesen Unsinn nirgends. Sehr oft habe ich diese Geschichte gelesen, aber nie, kein einziges Mal fand ich Unsinn darin. 

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Über Rebellen und anderes in Libyen

Raimund Schöll, 27.03.2011

In Berichten über die Ereignisse in Libyen wird in den Medien gerne mit dem Begriff des „Rebellen“ hantiert. Als Rebellen werden diejenigen bezeichnet, die gegen Gaddafi die Waffen in die Hand nehmen. Andererseits spricht man von den „Gaddafigetreuen“, die mithilfe von Regierungstruppen versuchen, den „Rebellenaufstand“ nieder zu werfen.

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Ordnung

Raimund Schöll, 25.03.2011

Die Berta hat schöne Schuhe an, in denen sie ihre großen weißen Füße ordentlich versteckt. Hubert pinkelt auf der Party nicht in seinen Anzug, sondern ordentlich in die Kloschüssel.

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AutoPilot

Matthias Ohler, 24.03.2011

Renault hat was Neues: durch die Kooperation mit Bose kann man sich sicher sein, daß die Außenwelt mit dem ganz inneren Fahrerlebnis nichts mehr zu tun haben wird. 

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Zonen

Matthias Ohler, 23.03.2011

 

Phänomene eines kongresslichen Kurortaufenthaltes am ersten Abend:

1. Gang durch das Innenstädtchen. Nur eines der Restaurants am zentralen Platz hat geöffnet. Ich gehe am heizpilzgewärmten Freisitz vorbei, spüre deutlich, wie ich im Vorbeigehen eine Atmosphäre mit all ihren Beiträgen streife - und gehe wirklich vorbei.

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Handlanger dummer Dienstleistungen

Raimund Schöll, 22.03.2011

Zum Mal gesehen habe ich ihn frühmorgens an einem Spätsommertag.

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Bomben, Beben und Stiche

Matthias Ohler, 22.03.2011

Mohammed Nabbus, der dauernd aus Bengasi berichtete - nach Gadhafis Kappung der Netzverbindungen sogar über irgendwie von ihm ausfindig gemachte Satelliten-Verbindungen -  ist, laut Presseberichten, von einem Scharfschützen getötet worden.

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Dichte Erfahrungen und Einsteins atmosphärische Weitsicht

Raimund Schöll, 21.03.2011

Atmosphärische Anmutungen können als Weite-Erfahrungen einerseits, als Dichte-Erfahrungen andererseits beschrieben werden. Atmosphärisch dicht wird´s mitunter, wenn wir daheim den Fernseher anschalten. RTL, SAT1, ZDF oder so etwas.

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Grüns Aktanten-Magie

Matthias Ohler, 20.03.2011

Auf einer Toilette fiel mir dankenswerterweise der erste der diesjährigen Herder-Briefe des Paters, Klostermanagers und Vielschreibers Anselm Grün aus dem Januar diesen Jahres in die Hände.

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Ushahidi

Matthias Ohler, 17.03.2011

Ushahidi heißt Zeuge. Entwickelt in Kenia, hilft diese Internetplattform jetzt Menschen in Japan, nicht nur auf Fukushima zu schauen - was uns Europäer ja am meisten zu interessieren hat, wie unsere Bildschirmfüller meinen – sondern in Erfahrung zu bringen, wo in ihrer Umgebung was wie ist, und vor allem wo sie Essen, Trinken, sonstige Überlebenshilfe und Informationen bekommen.

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Philippsburg - über unbemerkte Aktanten

Matthias Ohler, 16.03.2011

Wie überraschend, ja fast beschämend selektiv doch atmosphärische Wahrnehmung ist, auch und gerade bezogen auf die Aktanten:

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Dauer-Tsunami

Matthias Ohler, 16.03.2011

Der menschlich-sozial-ökologisch-gesundheitlich-politische Dauer-Tsunami in Afrika, der schon vor 2004 den Kontinent überschwemmte und es auch nach dem März 2011 wohl weiter tun wird, wird noch immer nicht bemerkt - geschweige denn, daß er jemanden wirklich interessiert.
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Nicht-Atmosphäre in Japan

Raimund Schöll, 13.03.2011

Menschen, stets nach Beheimatung strebend, an „innenraumbildenden Immunsystemen“ arbeitend, frei nach Sloterdijk Blasen und Schäume bildend. Aber wieder einmal ist der Ernstfall eingetreten, diesmal in Japan: Erdbeben, Tsunami und Atomalarm, 10000 Menschen einer Stadt vermisst, wie vom Erdboden verschluckt. Alarmierung, Evakuierung: 

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Eine Minute im März

Raimund Schöll, 08.03.2011

In Colmar kaufen sich zwei Teenager an einem Kiosk Zigaretten während Herr Westerwelle sich mit der Bundeskanzlerin in Berlin geheim zu einer Tasse Tee trifft. 

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Warten

Raimund Schöll, 05.03.2011

Warten ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens. Nehmen wir das Fliegen. Zuerst erwartet man am Schalter mit viel Geduld die Ausstellung des Tickets, diverse Umständlichkeiten inbegriffen: Ihr Gepäck geht nicht als Handgepäck! Es tut mit leid, einen Gang- oder Fensterplatz haben wir nicht mehr!

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Der Beginn eines positiven Verlaufs - eine Begriffsmeditation im Dezember

Raimund Schöll, 03.03.2011

Der Tagesausklang hatte mich in entspannte Zustände hineingeschoben und ich bin durch diese Stadt gegangen und habe Christbäume gesehen und Schattenmenschen, weil es dunkel gewesen war und Autos, die auf den Straßen daher gefahren kamen. Das alles hatte mich aber nicht beschäftigt.

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Virtuelle Atmosphären

Matthias Ohler, 03.03.2011

Als sei man "wirklich" dabei: immer deutlicher leben wir uns in virtuelle Welten als wirkliche Welten ein bzw. lassen diese sich in uns einleben. Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft der Herren 2022 an Katar ist in diesem Sinne absolut konsequent:

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Marschieren und Funktionieren - eine atmosphärische OE-Miniatur

Raimund Schöll, 01.03.2011

Es kann einem zur zweiten Natur geraten als Berater zusätzlich zu den vielen Gesprächen, die rund um Organisationsentwicklungsmaßnahmen geführt werden müssen, auch atmosphärische Eindrücke vor Ort zu sammeln. Die atmosphärische Perspektive erleichtert, ergänzt die Eindrucks- und Hypothesenbildung zu einem Auftrag um ein Vielfaches. Im Folgenden eine kurze atmosphärische Miniatur zu einer Planungsabteilung eines großen Unternehmens der Automobilbranche, die ich neulich für zwei Tage mit einem Kollegen aufgesucht habe.

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Gadaffenberg

Matthias Ohler, 28.02.2011

Vielleicht sollte Kalli sehr genau die Berichte über Libyen und Gaddafi verfolgen - wird er ja derzeit eh noch tun, wer weiß, ob es nicht eine neue Auflage eines Afrikakorps wird geben müssen, ohne Wehrpflichtige natürlich - denn dort laufen immer größere Teile der Regierungstruppen zu den Aufständischen über.

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Phänomenologie des Wohnungswechsels, 2

Matthias Ohler, 26.02.2011

Im neuen Ort läuten am Samstag Morgen um 10 Uhr die Glocken, wie es im alten auch war. Wahrscheinlich läuten um 10 Uhr heute an sehr vielen Orten sehr viele Glocken. Akustische Bedachung als Einladung an mehr oder weniger dem Christentum sich zugehörig fühlende Menschen, sich als zusammengehörend zu empfinden, wo immer man sei.

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Giovanni und Kalli

Matthias Ohler, 24.02.2011

"Karl-Theodor zu Guttenberg ist seinen Doktor jur. los. Das ist angemessen. Sein Amt soll er behalten. Und sich darin künftig allein an seiner Leistung messen lassen." So Giovanni di Lorenzo im Leitartikel der aktuellen ZEIT.

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Danke schön

Matthias Ohler, 23.02.2011

Peter Alexander sang zum Abschluß seiner Shows oder Konzerte „Danke schön, Sie war´n bezaubernd“. Was für eine Haltung, die dem Publikum wenigstens seinen Teil zum Gelingen der Atmosphäre zugesteht, sich dafür auch noch bedankt und sich damit selbst wieder als Garantaktant aktiviert, das Publikum wieder einlädt, in die Rührung einzusteigen, usf.

Man stelle sich Muammar al-Gaddafi vor, wie er am Flughafen zum Mikrofon greift – meinetwegen auch wieder zum Regenschirm – und sich verabschiedet mit den Worten: „Dankeschön, ihr wart entzückend“ oder so ähnlich. Auch wenn es wenig wahrscheinlich ist, daß er das überleben würde – es würde ihn sicher auf eine Art unsterblich machen. 

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Atmosphärische Interventionen

Matthias Ohler, 22.02.2011

 

Ein großes Festzelt, mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher. Es läuft ein Wettbewerb, bei dem sich 18 Chöre der Stärke von 5 bis 65 Sängerinnen und Sängern  einem professionellen Wertungsgericht zur Beurteilung Ihrer Qualität und der Ermittlung der Besten unter ihnen stellen.

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Gottschalk - Hamburg - Wählerwetten

Matthias Ohler, 21.02.2011

Mit Thomas Gottschalks Auszug aus Wetten-daß ...platzt eine Blase. In dieser Regelmäßigkeit, in der diese Sendung dafür stand, werden sich vielleicht nicht mehr so schnell rund zehn bis zwölf Millionen Menschen um eine Nase versammeln. 

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Hedgistan

Matthias Ohler, 20.02.2011

Die Cayman Islands in der Karibik bezeichnet man in der Finanzbranche auch als Hedgistan. Dort tummeln sich die Verwalter und Bespieler der größten und gewagtesten Hedgefonds. Und der Boom geht - nachdem die „bösen Buben“ so unerwartet gut und besser als viele andere überlebt haben -  gerade erst wirklich los. Die Zeit vor der großen Krise wird sich gegen das, was zu erwarten ist, eher wie ein mittlerer Weihnachtsmarkt ausnehmen.

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Alles lächelt - Warum "Hart aber Fair" manchmal hart ist

Raimund Schöll, 17.02.2011

Bei „Hart aber Fair“, Mittwoch ARD 21:45 sitzen eine Fechtolympiasiegerin, ein prominenter älterer Journalistenausbilder und Sachbuchautor, eine Mutter von zwei Kindern und Leiterin eines Lerninstituts, das Vorschulkinder in Englisch ausbildet, ein Professor der Erziehungswissenschaften und ein Moderator der Tagesschau in bunte Studiofarben gehüllt beisammen. Es wird die Frage diskutiert, wie viel Härte Erziehung heute benötigt. 

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Scham und Dummheit

Matthias Ohler, 17.02.2011

Die Debatte um den Minister, der sich nun zunehmend auch selbst verteidigen muß, ist lustig allein deshalb, weil sie so schamlos die Strategien offenbart, denen vielleicht auch Guttenberg selber gefolgt ist: Gehörst Du zu einer Sphäre, schützst Du sie, auch unwissentlich, badest darin, habituell, und wirst unvorsichtig. 

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Thomas-Bernhard-Atmosphäre

Matthias Ohler, 16.02.2011

Vor 22 Jahren, am 12. Februar 1989, starb der Schriftsteller Thomas Bernhard. Einige Tage später schrieb ein noch einigermaßen junger deutscher Philosoph eine atmosphärische Erfahrung:

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Fragmente, Katholiken und andere Überlegungen

Raimund Schöll, 13.02.2011

Fragmente. Dieser Begriff schlich sich hinterrücks bei mir ein, als ich vor zwei Tagen beim Hundeausführen mit Musik im Ohr rhythmisch des Weges ging. Fragmente sind abgelagert, dachte ich, sie befinden sich in der Tiefe des Leibes. 

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Eintritt

Matthias Ohler, 29.01.2011

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Palliative Mittagspause

Raimund Schöll, 25.01.2011

Da sind draußen Bäume in Raureif schneeweiß getaucht. Wie ein Fingerzeig ein Ast, der kurvig in den weißen Himmel ragtnotierte ichSo wollte ich meine Geschichte, mein Gedicht in der Mittagspause beginnenAber sogleich kam mir der Gedanke, wie nichtssagend, ja lächerlich diese Naturbeschreibungen eigentlich sind.

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Wald und Krankenhaus

Matthias Ohler, 18.01.2011

 

1982 schrieb mir ein Kommilitone einen langen Brief aus Kanada. Er hatte ein Stipendium für ein Auslandsstudium erhalten und lebte zwei Jahre lang in Halifax.

In diesem Brief beschrieb er seine ersten Eindrücke der unendlichen kanadischen Wälder; besonders hatte ihn erschüttert, wie ewig sie ihm erschienen angesichts seines vergleichsweise als kurz anzusehenden Menschenlebens. Er erlebte das durchaus auch als Bedrohung.

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Kronauer, der Papst und andere Überlegungen - Auszug aus: Theo Dünnbiers Gedankenfluchten

Raimund Schöll, 13.01.2011

Er ziehe es grundsätzlich vor, gewisse Angelegenheiten, die einem im Leben in den Weg gestellt sind, mit Dynamit und anderen Utensilien aufzuweichen, sagt Kronauer. Ich kenne Kronauer schon lange, während der Studienzeit bin ich ihm das erste Mal begegnet, woraufhin er sofort wieder verschwand.

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Umzug

Matthias Ohler, 11.01.2011

Wer umzieht, wird neu gewahr, von wo er wegzieht. Die Entscheidung kann noch so entschieden sein, sie wird wie von selbst neu befragt - weniger als Entscheidung als solche, sondern eher in einigen ihrer Details, als habe man diese nie gekannt. Die Sphäre, die verlassen wird, ist im Ganzen gar nicht viel bekannter als die, die neu angewohnt wird.

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Neulich im Lokal - Auszug aus: Theo Dünnbiers Gedankenfluchten

Raimund Schöll, 29.12.2010

Der Stoiker spürt, wie er jeden Tag stabil in der Welt ist. Seine Befindlichkeit wechselt nicht, weder von Tag zu Tag, noch von Stunde zu Stunde oder gar von Minute zu Minute, wie bei anderen Menschen. Für den Stoiker ist die Lage stets gleichbleibend. Der Tag besteht für ihn aus einer selbst auferlegten Abfolge von Routinen, Ritualen und Gebräuchen. Das Sprechen ist dem Stoiker meist lästig, sowie das Angesprochenwerden durch andere ihm einerlei ist. Was er selbst nicht ahnt: wie seine eigene Verfasstheit in die der anderen hineinwirkt. Das ist seine Stärke, sein As, das er ausspielt. Den Stoiker kümmert nicht, wie er als Person auf andere abstrahlt, in seinem Da-Sein.

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Statusk(r)ämpfe - Atmosphärologie in der Coachingpraxis

Raimund Schöll, 22.09.2010

In einem Coaching lautete die Ausgangsfrage eines Klienten, wie er sein allgemeines Unwohlsein, das er in seinem beruflichen Leben seit längerem verspüre, in den Griff bekommen könne. Es handelte sich um einen erfolgreichen Manager eines erfolgreichen deutschen Unternehmens. 

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Martin Bubers „Das Problem des Menschen“

Matthias Ohler, 26.08.2010

Martin Bubers „Das Problem des Menschen“ - geschrieben in den späten 30er Jahren, erstmals auf deutsch veröffentlicht 1948 – bietet, so denke ich, mit der begrifflichen Exploration des Zwischenmenschlichen eine der attraktiven philosophischen Ausgangssituationen für die Erfassung dessen, was wir hier „atmosphärisch“ nennen. 

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Live-Musik

Matthias Ohler, 31.07.2010

Der Ankündigung, eine Veranstaltung werde Live-Musik haben, kann man noch nichts genaues Atmosphärisches entnehmen. Aber eine atmosphärische Botschaft ist damit klar ausgedrückt

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Wieder unglaublich. Wieder Wahnsinn.

Matthias Ohler, 08.07.2010

Ob mit Lena oder mit Schweinsteiger: die Moderatoren, Interviewer und wie sie sonst noch genannt werden machen Atmosphäre (in ihrer Mediensprache: Atmo)

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Götter, Gräber und Gelehrte

Matthias Ohler, 19.06.2010

 

Und sie kamen, über diese linke Seite

Lief der blonde Krasic fast gepardengleich

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Ohne Worte keine Atmosphäre

Raimund Schöll, 03.06.2010

Urlaubszeiten sind Zeiten in denen wir unseren gewohnten Bahnen zu entkommen suchen. Wir lassen die Alltagsroutinen hinter uns, streifen sie ab wie ein schmutziges Hemd, um den Staub und den Schweiß, die darin enthalten sind, los zu werden.

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Wie beeinflusst Atmosphäre die Urteile von Punkterichtern beim Boxkampf?

Raimund Schöll, 01.06.2010

Desnachts beim Fernsehen. Ich zappe mich durch die Programme und bleibe beim Boxkampf kleben. Es geht um den Fight zwischen dem deutschen Weltmeister im Mittelgewicht Sebastian Sylvester und seinem acht oder neun Jahre älteren Herausforderer Roman Karmazin - Live aus Neubrandenburg. Ein Kampf, der offensichtlich schon länger in der Sportpresse gehandelt wurde. Als Favorit gilt der aus Mecklenburg stammende Sylvester, genannt Hurrikan.

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Aktanten-Spiel

Matthias Ohler, 02.06.2010

 Das Verlassenheits-Gefühl ist von kurzer Dauer.

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Was tun ohne sein Amt?

Matthias Ohler, 01.06.2010

 Was tun ohne sein Amt? - Beim Frühstück im Seminarhaus war etwas wie Verlassenheit zu spüren.

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Unglaublich. Wahnsinn.

Matthias Ohler, 30.05.2010

Ein lohnender und allemal lustiger Fokus bei der Beobachtung von Großereignissen wie dem European Song Contest ist der auf die Formulierung von Gefühlen.

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Kindergarten

Matthias Ohler, 29.05.2010

 Die BILD-Zeitung berichtet in einer der Ausgaben der vergangenen Woche mit dem Titel "Sind die irre?" über die Entscheidung des Rates einer ländlichen Gemeinde, dem Schützenverein zu erlauben, eine Übungsanlage im Keller des Gebäudes einzurichten, in dem auch der Kindergarten eingerichtet ist.

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Abschied

Matthias Ohler, 28.05.2010

 Roland Kochs Ankündigung, die politische Bühne zu verlassen, schafft über ihre mediale Verbreitung, insbesondere durch die Bilder und Fotos, die typischen atmosphärischen Begleiterscheinungen solcher Meldungen.

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Des sitz ma aus!

Raimund Schöll, 14.04.2010

Während des Zeitunglesens bei einer Tasse Capuccino in einem von Menschen gefüllten Kaffehaus in der Münchner Altstadt bemerkt Mauritius wie am Nachbartisch eine ältere Frau, eine jüngere Frau und ein junger Mann immer wieder zu ihm hinübersehen. 

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Zwei Welten?

Raimund Schöll, 03.04.2010

Ich bin Beobachter einer therapeutischen Übungssitzung. Wir sind in einem kleinen Zimmer. Therapeutin und Klientin sitzen sich gegenüber.

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Achtelfinale - Atmosphärische Schnipsel

Matthias Ohler, 12.03.2010

Das gestrige Achtelfinalspiel der UEFA Europa League im Fußball der Herren zwischen dem FC Valencia und dem SV Werder Bremen (eine ausführliche Bezeichnung eines Events, die nur nötig hat, wer nicht gleich mit der verkürzten Wahl „Das gestrige Achtelfinale Werders“ was anfangen kann), dieses Spiel also eignete sich besonders zu atmosphärischen Studien. Bisherige Kommentare: 0

Atmosphären und Marmeladengläser

Matthias Ohler, 26.12.2009

Atmosphäre ist ein Wort wie Brombeermarmelade, Formel-1-Bolide, Weihnachtszeit und Rechtsanwalt. Alle sind sie Substantive. Und trotz der diffizilen Untersuchungen eines Philosophen wie Ludwig Wittgenstein zu den feinen Unterschieden unserer Wortgebräuche scheinen wir immer noch geneigt, allem, was dazu taugen könnte, als Etikett zu dienen, auch irgendeinen, wenn auch noch so ätherischen, gegenständlichen Sinn zu verleihen. Bisherige Kommentare: 0

Was ist Atmosphäre ? Rudi Carell und die Jakob Sisters

Raimund Schöll, 10.10.2009

Frei nach Wittgenstein erklärt sich die Bedeutung eines Wortes wie "Atmosphäre" nicht per definition, sondern durch seinen Gebrauch.

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Gedichte als atmosphärische Versuche

Matthias Ohler, 29.09.2009

Ein Doppelgedicht aus dem Jahre 1992 von Victor Klein - einer meiner Lieblingsdichter - erscheint mir in neuem Licht, wenn ich es als atmosphärischen Versuch lese; Bisherige Kommentare: 0

Trug

Matthias Ohler, 25.08.2009

Können Atmosphären trügen? Eine Atmosphäre kann trügerisch sein. Beispielsweise dahingehend, was sie über ihre Dauer erwarten lässt. Bisherige Kommentare: 0

Pferde unter Bäumen

Matthias Ohler, 01.08.2009

Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, auf den Wiesenhang zum Sändel, stehen die Pferde unter den Obstbäumen

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Sense

Matthias Ohler, 01.08.2009

Der Nachbar senst. Der andere Nachbar senst auch. Der eine mit der Handsense, der andere mit der Motorsense.

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Atmosphärisch irren

Matthias Ohler, 22.07.2009

Eine der besonders nützlichen Ideen im Philosophieren der letzten einhundert Jahre ist aus meiner Sicht die des Sprachspiels als Untersuchungseinheit, wie sie von Ludwig Wittgenstein eingeführt wurde. Sie erlaubt, Wortgebräuche so anzuschauen, als seien sie Teile eines gemeinsamen Spiels – mit allen Weiterungen, die diese Metapher bietet: nach Regeln suchen, Muster, Zusammenhänge und Ordnungen (er)finden, und vieles mehr.

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Der Anfang vom Anfang

Raimund Schöll, 19.07.2009

Im Seminarraum eines Vier-Sterne-Hotels. Uhrzeit: 8.57. Zwei Tage Workshop werden hier gleich beginnen. 14 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie ihr Vorgesetzter wollen mit meiner Hilfe an heiklen Teamthemen arbeiten. Bisherige Kommentare: 0

Biergartensymphonien

Raimund Schöll, 12.07.2009

Ich sitze im Biergarten, irgendwo im bayerischen Voralpenland. Schräg gegenüber - etwa fünf Armlängen von mir entfernt - unterhalten sich vier Menschen an einem runden grünen Tisch. Vermutlich zwei befreundete Ehepaare.

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Der Welterfahrer

Raimund Schöll, 11.07.2009

Konsumieren, Welt konsumieren bedeutet, sich aus der Schlüssellochperspektive die Welt aneignen. Wie im Kino sitzend die Welt auf einer Leinwand außerhalb von sich betrachten. Ein solcher Beobachter wäre gut als Weltkonsumierer zu bezeichnen, denkt Maurtitius.

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Ins Gespräch

Matthias Ohler, 09.07.2009

"Mit jemandem ins Gespräch zu kommen" ist vielleicht wörtlicher zu nehmen (der Metaphorik natürlich eingedenk könnten wir auch sagen: aufmerksamer abzulauschen) als wir es gemeinhin tun. Der große Lauschangriff auf die Metaphern des Alltagslebens birgt Chancen zur Wahrnehmung alltäglicher atmosphärischer Verhältnisse als wirksame Umgebungsqualitäten - und damit zu ihrem Verständnis und ihrer Gestaltung.

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Jackson in summerfall

Matthias Ohler, 09.07.2009

Daß wir über die Welt etwas sagen, ist sekundär dazu, daß wir IN der Welt - besser: in WELTEN - sind und handeln. (J.B. Catillon)
Der heutige Sommerterassenmorgen stimuliert eher herbste Gefühle und Gedanken.
Ich bin kein fleißiger Konzertgänger. Ich bevorzuge - vielleicht aus beruflichen Gründen, die mich oft dazu veranlassen, größerere Menschansammlungen  zu besuchen - eher die kleineren Zusammenführungsorte für Menschen im Dorf.

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Wartegate - Flughafen HH

Raimund Schöll, 27.06.2009

Ein silbergrau melierter Mann sitzt auf einer schwarzen Lederbank des Wartegates. Seine lodengrüne Jacke hat er auf seinen ausgefahrenen Koffergriff aufgehängt. Als ob die Jacke frei über dem Koffer schwebte. Ein Bild, fast wie bei René Magritte. Der Mann schläft. Ich höre sein Pusten und Schnaufen, gerade mal 10 m von ihm entfernt.

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Ein Nachmittag auf Formentera

Raimund Schöll, 27.06.2009

Gischtgekrönt spülen
die grünen Meereswellen
Spuren aus dem Sand

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Kohl und Gorbatschow

Matthias Ohler, 25.06.2009

Helmut Kohl, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, und Michail Gorbatschow, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, treffen sich im Kaukasus, der Heimat Michail Gorbatschows. Beide tragen Strickjacken.

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Sonntag Nachmittag

Matthias Ohler, 25.06.2009

Ein Sonntag Nachmittag, ein Sommertag mit blauem Himmel und weißen Wolkenhaufen, Temperatur etwa fünfundzwanzig Grad Celsius. Die Blaskapelle des Dorfes feiert ihr Jubiläum. Zehn weitere Kapellen sind eingeladen.

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Im Verkaufsraum

Matthias Ohler, 25.06.2009

Im Verkaufsraum einer wegen ihrer meist günstigen Treibstoffpreise stark frequentierten Tankstelle stehen zehn Menschen und möchten zahlen. Die elektronische Zahlstation ist vorübergehend ausgefallen. Die meisten der Kunden haben Kredit- oder EC-Karten in der Hand und nicht genügend Bargeld dabei, um ihre Rechnungen entsprechend zu begleichen.

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