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Atmosphärisches Wochenbuch

Ushahidi

Matthias Ohler am 17.03.2011

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Ushahidi heißt Zeuge. Entwickelt in Kenia, hilft diese Internetplattform jetzt Menschen in Japan, nicht nur auf Fukushima zu schauen - was uns Europäer ja am meisten zu interessieren hat, wie unsere Bildschirmfüller meinen – sondern in Erfahrung zu bringen, wo in ihrer Umgebung was wie ist, und vor allem wo sie Essen, Trinken, sonstige Überlebenshilfe und Informationen bekommen.

Ushahidi ist ein Beispiel dafür, wie teffend die systemtheoretische Sicht ist, die soziale Systeme in erster Linie als Kommunikations-Systeme sieht. Was nicht kommuniziert wird, existiert nicht (für das jeweilige Kommunikations-System). Dem kann man abzuhelfen versuchen.

http://blog.zeit.de/kulturkampf/2011/03/16/ushahidi-japan/

http://www.ushahidi.com/

Auf diese Weise können sich auch anderswo Menschen Orientierung verschaffen, was sie eigentlich als ihre Umgebungen mitgeschaffen haben, sie können sich dabei auch wieder selbst beteiligen – und vor allem: sie können sich für andere wahrnehmbar machen und aus den blinden Flecken der Weltöffentkichkeit heraustreten. Ein Schritt gegen den Mono-Blick von google und anderen Wahrgebungsversorgern.

http://www.zeit.de/digital/internet/2010-12/kibera-openstreetmap

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