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Atmosphärisches Wochenbuch

Staunen

Raimund Schöll am 11.01.2014

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Heute Vormittag bin ich zum Bäcker. Als ich mein Auto vor der Eingangstür parkte, hing da vor mir eine Tafel an der Wand. Auf der stand mit fester Kreide „Kaffee und Capuccino zum Mitnehmen“ geschrieben und ich staunte. Warum und worüber? Na, weil halt nicht „Coffee & Capuccino to go“ auf der Tafel stand, sondern einfach nur „Kaffee und Capuccino zum Mitnehmen“ -  und dann staunte ich noch mal, weil mich mein Erstaunen so dermaßen erstaunte. Die Ladenbesitzerin staunte dann auch, als ich ihr von meinem inneren Erlebnis berichtete. Dass einem hier bei ihr der „Kaffee und Capuccino zum Mitnehmen" und nicht als „to go“ offeriert werde und wie es mich gefreut habe das zu lesen. Dann staunten wir gemeinsam und wir lachten - über den Zeitgeist und dass einen einfache Mitteilungen auf Deutsch in der Heimat schon erstaunlich vorkommen können.

Kommentare

12.01.2014

Otty Baume

Na naa, Cappuccino is scho recht, hoat si ja so eindeutscht un hoast hoalt aso. Sonst manan´d Lait no, ´s misst´n an Vermummten vasteckn, wenn´s den mitnehmen.

12.01.2014

R.S.

Oder könnte man etwas umgewandelt vielleicht sagen: "Kaffee und Kapuziner zum Mitnehmen"? Das klänge tatsächlich nicht schlecht. Aber wer würde das verstehen?! Wer will so einen schon mit dabei haben, so nen Kapuziner. Nen Benediktiner wollte ja auch nicht jeder mitnehmen, glaube ich, jedenfalls nicht naturgemäß ?! Hm.

12.01.2014

R.S.

;-)) na ja

italienisch cappuccino, zu: cappuccio = Kapuze, nach der Farbe der Kutte, die von den Kapuzinermönchen getragen wird

http://www.duden.de/rechtschreibung/Cappuccino

12.01.2014

Otty Baume

Na ja:
http://www.kapuziner.biz/de/kap/

Und aus Wikipedia:
Entstehungsgeschichte und Namensherkunft[Bearbeiten]

Cappuccino basiert auf dem österreichischen Kapuziner, einer Wiener Kaffeespezialität. Dies ist ein Mokka, der mit flüssigem Schlagobers (Schlagsahne) vermischt wird, wodurch das Getränk eine Färbung erhält, die an die Kutte eines Kapuzinermönches erinnert. Dementsprechend hat auch der Cappuccino seinen Namen vom italienischen Wort für „Kapuze” (cappuccio), weil seine Farbe der Kutte der Kapuzinermönche ähnelt.
Cappuccino entstand vermutlich, als österreichische Soldaten, die in Italien stationiert waren, weiterhin ihren gewohnten Kapuziner trinken wollten. Mit der Zeit entwickelte sich daraus der heutige Cappuccino, der mit seiner Urform nur noch wenig gemein hat.

12.01.2014

R.S.

War ja auch ein bayerisches Geschäft :-) Ha Ha. Und dann bitte übersetz doch mal Cappuccino ins Deutsche Otty! Kapuzen will hier keiner trinken.

12.01.2014

Otty Baume

Schad dabei aber doch, dass Cappuccino mit einem p eingedeutscht worn und zudem net übersetzt is ;-)

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