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Atmosphärisches Wochenbuch

Montagsgedenke

Raimund Schöll am 31.12.2012

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Am Rande der Zeit. Sie tritt hervor und verschwindet. Ich verschwinde mit. Eine Ewigkeit, dann mein Aufwachen. Hier der Stuhl, dort das Fenster. Die Zeit ist wieder da. Draußen alles dunkel und das Schlagen der Kirchturmuhr. Der große Platz unten menschenleer, aber beleuchtet. Und ich - unterm Lampenschirm.

Regeln kommen und gehen. Wellen auch. Der Missmut verneigt sich vor seinen Erfindern. Mit dem Denken nahm alles seinen Anfang.

Erinnerung an Venedig. Wasserstraßen wie Labyrinthe. Der Ruderschlag der Gondoliere - ein beherzter Stoß in die Tiefe ohne Plätschern. Und der Geruch der ganzen Stadt. Unvergesslich. 

(O.G., Tagebuchnotate)

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