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Atmosphärisches Wochenbuch

Let´s talk about music

Matthias Ohler am 06.02.2013

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Die einleitende Musik einer Talk-Sendung stellt sie auch atmosphärisch gleich vor. Sie stimmt ein und lässt den geübten Resonantiker spüren, worauf er sich einlassen soll, was atmosphärisches Ziel des Formats ist. Bei Maischberger: Aufregung, affektive Ladung, irgendwie auch sowas wie Schießen. Entsprechend fallen häufig auch die Titel aus, wie "Krieg den Kilos" usw. Wie anders zum Beispiel Wieland Backes´ Nachtcafé, das fast wie im 19. Jahrhundert daherkommt - und häufig entsprechend mehr Einsichten zu bieten hat. Die Gesprächs-Atmosphäre wird dann auch entsprechend angeleiert - bei Maischberger mit kesselheizenden Unterbrechungen - auch durch die Moderatorin - was sich in dieser Form zum Beispiel beim Klassiker Backes verbietet. Ein interessantes Untersuchungsfeld. Am interessantesten: Die Innenwelt des Zuschauenden. Wem würd ich jetzt gern selber eine Frage stellen, oder gar etwas antworten - oder gleich eine verpatzeln?

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