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Atmosphärisches Wochenbuch

John Kerry

Matthias Ohler am 21.02.2013

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"Heute Diplomaten zu entsenden ist günstiger, als morgen Soldaten zu schicken." So zitiert die ZEIT John Kerry, den neuen Aussenminister der USA. Nach seinen ersten Spielzügen zur angedachten Rolle der USA in der Weltpolitik der kommenden vier Jahre kann man sagen, dass er eine sehr moderne und wahrscheinlich kluge Idee für das "zweite amerikanische Jahrhundert" (Kerry) hat: Als Aussenminister der Vereinigten Staaten von Amerika einer der Innenminister (der hoffentlich wichtigste und mächtigste natürlich) einer globalisierten Welt zu sein. Es ist ja wahr, dann wird es auch Monsanto leichter haben. Aber man muss nicht gleich wieder die alten Klagelieder über die USA anstimmen; der diplomatische Grundton lässt auf den Versuch zur Dominanz anderer Klänge hoffen als die von Explosionen. Es darf ein bisschen gehofft werden. Und so gewinnt John Kerry die Wahl gegen den Buben Bush nachträglich doch irgendwie noch.

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