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Atmosphärisches Wochenbuch

Homosexualität in Russland

Matthias Ohler am 11.06.2013

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Jetzt darf man in Russland im Beisein von Kindern nicht mehr positiv wertend über Homosexualität sprechen. Das ist seit neuestem gesetzlich verboten. Hohe Geldstrafen drohen. Gegen Blasphemie gar hohe Haftstrafen (Pussy Riot sei Dank, die Deppen reagieren).

Riet man nicht in früheren Zeiten vor 1989 Verteidigern sozialistischer Visionen - und sei es solcher mit menschlichem Antlitz - "Geh doch rüber"? So könnten jetzt tausende CSU-Freunde und -Mitglieder nach Russland übersiedeln. Dort wird homosexuellen Paaren mit Sicherheit kein Adoptionsrecht eingeräumt werden. Warum hier an Dingen basteln, die anderswo lupenrein realisiert sind. Viel Platz ist dort auch. Berge. Olympische Spiele. Weißbier gibt´s. Monokultur. Strengste Kirchlichkeit. Jede Menge Vermögen. Und das Gas kommt direkter. Wahlen laufen fast wie in Bayern. Und die Schrift lernt man schnell, die Richtung links nach rechts kann man beibehalten.

Man darf gespannt sein, wann die ersten Hexen- und Hexerprozesse beginnen, ausgelöst von Neidern, einfach komplett Verblödeten und anderen frustrierten Denunzianten und Verleumdern. Also Kinder, gebt fein acht, man hat für Euch was ausgedacht.

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