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Atmosphärisches Wochenbuch

Heimat

Matthias Ohler am 29.08.2016

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Heimat, so berichtet der Deutschlandfunk, ist der ganz große Begriff im Landtagswahlkampf Mecklenburg-Vorpommerns.

Die Steilvorlage liefert die NPD in MV seit Jahren (klar: nicht nur dort, und klar: nicht nur die NPD). Jetzt haben die andern, auch die Linke und die SPD, den Pass angenommen und laufen mit dem Ball so lange in scheinbar gekonnten, für echte Kenner aber amateurhaften Dribblings umher, bis sie den Ball nach überstandener Wahl wieder zurückspielen können - ziellos. Allein: Das wird wohl nicht so einfach gelingen. Wenn man sich am Spiel der andern so stark orientiert, dass man es sich letztlich aufdrücken lässt, verliert man schon im Halbfinale, wenn man entsprechende Gegner hat. Da ein politisches Spiel aber länger dauert als 90 Minuten, wird man auch länger vorgeführt. Vielleicht sollte man sich doch nicht in allen Kontexten an Jogi Löw orientieren, und wenn schon, dann richtig.

 Die AfD steht in den Prognosen bei über 20 Prozent, ganz einfach nur von "unserem Land" plakatierend. Für dominierenden Ballbesitz reicht das nicht. Noch nicht.

Kommentare

29.08.2016

Dorothea Menges

Was beobachten wir denn da, außer einem chaotischem Sammelsurium selbstberufener Vollpfosten, mit exzellentem Talent, im BL-Ödland von McPom Eigentore zu platzieren?

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