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Atmosphärisches Wochenbuch

Demokratische Mütter

Matthias Ohler am 02.11.2011

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Warum sollte die Mutter der Demokratie nicht machen, was sie schon vor zweieinhalbtausend Jahren vorführte, als besonders das nördlichere Resteuropa noch um Fichten hockte und im Nebel entschied, und wofür sie heute bewundert wird (wirklich?)?  Willy Brandt hatte mal die Idee von "mehr Demokratie wagen". Immerhin dürfen im Gegensatz zur Antike heute die Frauen mit entscheiden. Ein Hoffnungsschimmer.

Woher die Angst? Die NSDAP hatte nie die ganze demokratische Legitimation für sich - wenn auch fast, aber eben nur fast. Die sogenannte Machtergreifung war eine Übergabe - aber nicht von der Mehrheit der Bevölkerung, zumindest nicht in deren öffentlicher Meinungs- und Wahlbekundung. Deren Zustimmung war 1932 in der Wahl davor schon wieder gesunken!

Wer am ökonimischen Sachverstad der griechischen Bevölkerung zweifelt, kann sich überlegen, inwiefern dieser mangelnde Sachverstand vielleicht auch dazu half, eine ganze Weile viel Geld damit zu verdienen. Jetzt sucht man andere Blöde. Die Geschichte der Bank of America ist beispielhaft dafür (siehe DIE ZEIT der vergangenen Woche im Wirtschaftsteil).

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