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Atmosphärisches Wochenbuch

Amazing Amazon

Matthias Ohler am 16.02.2012

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Unter der Titelei Amazon beschreibt Fritz B. Simon in der Systemischen Kehrwoche eine wirklich interessante Erfahrung mit den Auswirkungen des versuchten Verzichts auf menschliche Kommunikation in geschäftlicher Kommunikation bei Amazon. Lesens- und bedenkenswert:

http://www.carl-auer.de/blog/simon/amazon/

Solches organisatorische Vorgehen scheint mir eine mögliche Konsequenz aus dem Versuch, ein betriebswirtschaftliches Denken, das auf die Beachtung unregelmäßiger Faktoren, wie Menschen zum Beispiel, verzichten will, um idealtypisch Regelmäßiges beforschen zu können, nahezu idealtypisch umzusetzen. Menschliche Aktionen als Umweltfaktoren können nur in der betriebsinternen Logik verarbeitet werden und müssen sich, wollen sie wirken, so gestalten, dass sie dort prozessierbar sind. Das überrascht ja nicht. Aber kann das System lernen? Bislang offensichtlich eher schlecht (siehe Bericht FBS).

Beim Betrieb großer Containerterminals, wie etwa in Hamburg oder Rotterdam, wird die Flexibilität vollautomatisierter Systeme geringer veranschlagt als die, die auf lebende Betriebsanteile mit manuell gesteuertem Gerät setzen. Zitat wikipedia: "Zudem ist in einem vollautomatischen Terminal aus Sicherheitsgründen keine Steigerung der Spitzenleistung durch einen Mischbetrieb mit manuell gesteuertem Gerät möglich." Weil Menschen halt anders aufeinander reagieren als Maschinen auf sie. Das ist nicht immer eine Garantie für erfreuliche Begegnungen. Aber für komplexere und zielführendere Verständigungsprozesse, wenn man sich einfach nur was zu lesen schicken lassen will.

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