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Atmosphärisches Wochenbuch

1 Gedanke, 3 Sprachen

Matthias Ohler am 12.04.2011

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Wie ich von einem befreundeten Architekten erfahre, kann man die an einem größeren Bauprojekt beteiligten Firmen zu einem am gemeinsamen Ziel orientierten zusammen Arbeiten führen, indem man nicht mehr vorgibt als den Zeitpunkt, zu dem der Bau fertig sein soll, und natürlich das klar kommunizierte Einverständnis aller, den einzuhalten.

Auf Atmosphärologisch hieße das: Gewisse Aktanten wie Gerichte, Aufpasser zum Erkennen von Verhinderungsgründen etc. kommen einfach von vornherein nicht ins Spiel; ihnen ist – vorerst – das wirksam Werden verwirkt.

Auf Sprachspielerisch hieße das: Weitere Spielfiguren bedürfen der aktiven Einführung durch die zunächst Beteiligten. Damit sind die Figuren und die durch sie eingebrachten Regeln nicht quasi wie Naturgesetze da, sondern müssen einverhandelt werden, sind also transparent; und sie sind vor allem nicht mit der Selbstverständlichkeit ausgestattet, mit der sie sonst dahergebracht werden.

Auf Aufklärerisch hieße das: Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.

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